Mit manipulierten Autoanzeigen im Internet sollen Betrüger arglose Interessenten um mehr als 660.000 Euro gebracht haben. Wie die Zentralstelle Cybercrime in Bamberg und die Kriminalinspektion Coburg mitteilten, konnten inzwischen zwei Tatverdächtige ermittelt werden. Die Männer im Alter von 40 und 44 Jahren wurden in Rumänien festgenommen und befinden sich mittlerweile in Deutschland in Untersuchungshaft.
Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich die Täter seit September Zugriff auf die Online-Auftritte zahlreicher seriöser Autohäuser und stellten dort mehr als 5.000 gefälschte Angebote ein. Zudem sollen sie Rechnungen manipuliert haben, damit die Käufer den Kaufpreis nicht an die tatsächlichen Händler, sondern auf andere Konten in Deutschland und Spanien überwiesen.
Bei Durchsuchungen in Rumänien entdeckten die Ermittler Bargeld und Goldmünzen im Gesamtwert von rund 100.000 Euro.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber