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Drama am Attersee: Kleinflugzeug stürzt ab

Drama am Alpensee: Zeugen sehen den Flugzeug-Absturz, nun suchen Roboter und Sonar – doch die Polizei schweigt zu brisanten Details.

26.08.2026, 15:13 Uhr

Ein Kleinflugzeug ist in den österreichischen Attersee gestürzt. Nachdem Zeugen den Unfall beobachtet hatten, starteten die Einsatzkräfte eine Suchaktion, wie eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Zuvor hatte die „Kronen Zeitung“ berichtet.

Inzwischen wurden an der Absturzstelle Wrackteile in rund 160 Metern Tiefe geortet. „Wir gehen leider nicht von Überlebenden aus“, sagte die Sprecherin.

Nach Angaben der Polizei kamen bei der Suche unter anderem ein Sonar, Tauchboote und ein Tauchroboter zum Einsatz. Nachdem die Teile im Wasser lokalisiert worden waren, begann die Feuerwehr einen Versuch, das Wrack aus der Tiefe zu bergen. Sollte das nicht gelingen, müsste eine Spezialfirma mit der Bergung beauftragt werden.

Maschine startete laut Flugplattform in Salzburg

Die Polizei bestätigte die Angaben der Flugortungsplattform Flightradar24 zunächst nicht. Dort war demnach verzeichnet, dass das einmotorige, zweisitzige Flugzeug in Salzburg gestartet war.

Nach Polizeiangaben handelt es sich um eine Maschine des Typs P2002 JF. Das Modell wird von der italienischen Firma Tecnam hergestellt. Unklar blieb zunächst, ob sich eine oder zwei Personen an Bord befanden. Auch die Firma, auf die das Flugzeug mutmaßlich zugelassen ist, beantwortete Fragen dazu vorerst nicht.

Der Attersee liegt in Oberösterreich und grenzt im Süden an das Bundesland Salzburg. Der von einem Gletscher geformte See ist im Durchschnitt rund 85 Meter tief. An seiner tiefsten Stelle misst er etwa 170 Meter.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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