Tödlicher Angriff in Regensburger Bank: Verdächtiger soll Haftrichter vorgeführt werden
Nach der tödlichen Gewalttat in einer Bankfiliale in Regensburg soll der festgenommene 20-Jährige am Freitag einem Haftrichter vorgeführt werden. Nach bisherigen Erkenntnissen soll er in der Bank mit einem Messer auf einen Mann eingestochen haben. Das Opfer erlag später im Krankenhaus seinen Verletzungen.
Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln nun wegen eines Tötungsdelikts sowie eines Raubüberfalls. Weitere Informationen zu dem Fall wollen die Ermittler am Freitagmittag bei einer Pressekonferenz bekanntgeben.
Der Notruf war laut Polizei gegen 14.50 Uhr eingegangen. Die Festnahme des mutmaßlichen Täters wurde allerdings erst mehr als drei Stunden später gemeldet.
Spezialeinsatzkräfte nahmen den 20-Jährigen, der die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, noch in dem Gebäude fest. Nach Angaben der Polizei leistete er dabei keinen Widerstand. Zuvor hatten Einsatzkräfte zwei weitere Personen, die sich noch im Gebäude befanden, unverletzt in Sicherheit gebracht.
Während des Einsatzes war der Bereich rund um die Bank großräumig abgesperrt. Diese Maßnahmen wurden inzwischen wieder aufgehoben, teilte die Polizei mit. Zuvor war das Gebäude durchsucht worden. Die Kriminalpolizei Regensburg war weiterhin mit der Spurensicherung beschäftigt.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber