Trumps Geburtshaus in New York für rund 1,93 Millionen Dollar verkauft
Das frühere Elternhaus von US-Präsident Donald Trump im New Yorker Stadtteil Queens hat übereinstimmenden Medienberichten zufolge den Besitzer gewechselt. Der Verkaufspreis soll bei etwa 1,93 Millionen US-Dollar gelegen haben, umgerechnet rund 1,66 Millionen Euro. Trump verbrachte dort mit seinen Eltern die ersten vier Jahre seines Lebens.
Wie die New York Times und die New York Post berichten, war das Gebäude in den vergangenen Jahren stark heruntergekommen und galt zuletzt eher als Unterschlupf für streunende Katzen. Im März 2025 soll ein Projektentwickler das Haus für 835.000 Dollar erworben haben. Anschließend investierte er den Berichten zufolge rund 500.000 Dollar in eine umfassende Sanierung.
Wer die Immobilie nun gekauft hat, wurde nicht bekannt. Nach Angaben eines Vertreters des Maklerbüros steckt hinter dem Erwerb wohl kein politisches Motiv. Vielmehr sei geplant, das Haus langfristig selbst zu bewohnen.
Laut dem Immobilienportal Zillow verfügt das Gebäude über fünf Schlafzimmer und drei Badezimmer. Auf veröffentlichten Fotos präsentiert sich das Haus nach der Renovierung modern und gepflegt.
Vom Elternhaus in Queens bis ins Weiße Haus
Trumps Vater Fred Trump, ein Immobilienunternehmer, ließ das Haus an der Wareham Place im Viertel Jamaica Estates den Berichten zufolge 1940 für seine Familie errichten. Donald Trump wurde dort 1946 als viertes von fünf Kindern geboren. Bereits 1950 zog die Familie demnach in eine größere, neu gebaute Villa in unmittelbarer Nähe um, in der Trump den Großteil seiner Kindheit verbrachte.

Später machte Donald Trump in New York selbst Karriere als Immobilienunternehmer und wurde damit reich. Der heute 80-jährige Präsident wohnte viele Jahre im Trump Tower in Manhattan. 2019 verlegte er seinen offiziellen Wohnsitz nach Florida, vermutlich auch aus politischen und steuerlichen Gründen. Dort besitzt er in Palm Beach sein Anwesen und Clubhaus Mar-a-Lago. Derzeit lebt Trump, wie alle amtierenden US-Präsidenten, überwiegend im Weißen Haus in Washington.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber