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18-jähriger Fahranfänger überholt Zivilpolizei mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit

Ein 18 Jahre alter Autofahrer hat erst seit vier Monaten einen Führerschein - jetzt erwarten ihn 3.000 Euro Bußgeld und ein Fahrverbot. Sein Fahrverhalten war laut Polizei «völlig losgelöst».

22.04.2026, 00:32 Uhr

Ein 18 Jahre alter Autofahrer hat am Mittwochabend auf der B307 bei Kreuth im Landkreis Miesbach eine Zivilstreife der Polizei mit massiv überhöhter Geschwindigkeit überholt. Nach Angaben eines Polizeisprechers fuhr der junge Mann so, als würden für ihn keine Verkehrsregeln gelten. Der Fahranfänger, der seinen Führerschein erst seit vier Monaten besitzt, muss nun mit Bußgeldern von etwa 3.000 Euro rechnen. Außerdem drohen ihm ein mehrmonatiges Fahrverbot, eine Verlängerung der Probezeit sowie eine Überprüfung seiner Fahreignung.

Mit bis zu 136 km/h unterwegs

Wie die Polizei mitteilte, beschleunigte der 18-Jährige noch einmal stark, kurz bevor die Beamten ihn stoppen wollten. In einem Bereich mit erlaubten 50 km/h soll er mit 125 km/h gefahren sein. Innerorts überschritt er die zulässige Geschwindigkeit zudem um weitere 25 km/h.

Mit seinem leistungsstarken Audi Q7 habe der Fahrer auf der Strecke zwischen Kreuth und Rottach-Egern erneut beschleunigt und trotz Überholverbots mehrere Fahrzeuge überholt. Dabei erreichte er laut Polizei eine Höchstgeschwindigkeit von 136 km/h. Am Ortseingang von Rottach-Egern konnte die Polizei die Verfolgungsfahrt schließlich sicher beenden.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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