Wirtschaft

Spritpreise sinken – ADAC schäumt

An der Zapfsäule gibt’s plötzlich spürbare Entlastung – vor allem bei dieser Spritsorte lohnt sich der Blick jetzt.

27.05.2026, 13:12 Uhr

Kraftstoffpreise geben nur langsam nach

Die Preise an den Tankstellen sind in den vergangenen Tagen erneut leicht gesunken. Nach Angaben des ADAC wurde Super E10 innerhalb einer Woche im Schnitt um 2,7 Cent pro Liter billiger, Diesel sogar um 4,5 Cent. Am Dienstag lag der bundesweite Tagesdurchschnitt bei 1,981 Euro für einen Liter E10 und 1,952 Euro für Diesel.

Trotz dieses Rückgangs liegen die Preise weiterhin mehr als 20 Cent über dem Niveau vor Beginn des Iran-Krieges – und das trotz des Tankrabatts.

Der ADAC bewertet die Entwicklung als unzureichend. Nach Ansicht des Automobilclubs ist der Preisnachlass an den Zapfsäulen deutlich zu gering, weil die Ölpreise zuletzt spürbar gefallen seien. Ein Sprecher kritisierte, dass sinkende Einkaufspreise von den Mineralölunternehmen nur verzögert an die Verbraucher weitergegeben würden, während steigende Ölpreise meist sehr schnell zu höheren Spritpreisen führten.

Autofahrerinnen und Autofahrer können laut ADAC sparen, wenn sie möglichst am späten Vormittag kurz vor 12 Uhr tanken. Zu dieser Zeit seien die Preise im Tagesverlauf häufig am niedrigsten. Direkt nach 12 Uhr werde Tanken dagegen oft am teuersten.

Auch ein Blick ins Ausland kann sich lohnen: In Ländern wie Polen, Tschechien, Österreich und Luxemburg war Kraftstoff zuletzt teilweise deutlich günstiger als in Deutschland. In Frankreich, Dänemark und den Niederlanden mussten Autofahrer dagegen teils mehr bezahlen. Allerdings können die Preise je nach Region, Tageszeit und Tankstelle stark schwanken.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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