Leifheit startet mit Verlust ins Jahr
Der Haushaltswarenhersteller Leifheit ist im ersten Quartal 2026 in die roten Zahlen gerutscht. Wie das Unternehmen aus Nassau im Rhein-Lahn-Kreis mitteilte, belief sich der Verlust unterm Strich auf 2,3 Millionen Euro. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres hatte Leifheit noch einen Gewinn von 2,0 Millionen Euro erzielt.
Als Ursachen nannte das Unternehmen vor allem gestiegene Logistikkosten sowie höhere Ausgaben für Werbung. Zudem beschrieb Leifheit die aktuelle Marktlage als besonders schwierig. Der Umsatz sank in den ersten drei Monaten auf 61,2 Millionen Euro und lag damit etwa vier Prozent unter dem Wert des Vorjahresquartals.
Vorstandschef Alexander Reindler erklärte, mit zusätzlichen Kampagnen in den wichtigsten Bereichen Reinigung und Wäschepflege habe das Unternehmen wichtige Akzente gesetzt. Gleichzeitig bleibe die allgemeine Kaufzurückhaltung der Verbraucher deutlich spürbar.
Ungeachtet der Belastungen hält der Vorstand an seiner Prognose für das Geschäftsjahr 2026 fest. Erwartet werden weiterhin ein leicht steigender Konzernumsatz und ein operatives Ergebnis in etwa auf Vorjahresniveau. Allerdings verwies Leifheit auf erhebliche Unsicherheiten wegen der Zuspitzung der Lage im Nahen Osten, deren mögliche Folgen derzeit kaum abzuschätzen seien.
Der 1959 gegründete Konzern beschäftigt nach eigenen Angaben rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion