Olympia

Olympia-Krimi um Söder und Krause: Termin fix

Söder und Münchens grüner OB machen Ernst: Nach der Olympia-Entscheidung geht’s direkt in den Looping – und zwar noch heute.

28.09.2026, 10:31 Uhr

Nach Münchens Erfolg im deutschen Auswahlverfahren für mögliche Olympische und Paralympische Spiele haben Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause ihr Versprechen auf dem Oktoberfest eingelöst: Die beiden Politiker sind gemeinsam in den „Olympia Looping“ gestiegen.

Begleitet von einem großen Medienaufgebot absolvierten Söder und Krause damit ihren zuvor angekündigten Wetteinsatz. Die Fahrt hatten sie für den Fall versprochen, dass die bayerische Landeshauptstadt beim Termin in Baden-Baden den Zuschlag erhält. Am Samstag setzte sich München bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) im Duell mit Köln-Rhein-Ruhr durch.

Beide Politiker überstehen die Fahrt unbeschadet

Schon nach der DOSB-Entscheidung hatte Söder noch gezögert und gesagt, er müsse sich darauf psychisch vorbereiten. Krause hatte dagegen klargemacht, dass es bei der gemeinsamen Runde bleiben soll. Inzwischen ist klar: Die Fahrt hat stattgefunden – und beide stiegen unversehrt wieder aus.

Nach der Achterbahnfahrt zeigte Söder den Daumen nach oben und bekam ein Lebkuchenherz mit der Aufschrift „Pro-Olympia“. Sein Fazit fiel knapp aus: „Kein Problem“, sagte der Ministerpräsident – schob aber hinterher: „Aber einmal reicht.“ Mit Blick auf den weiteren Weg einer möglichen Olympia-Bewerbung meinte Söder zudem, falls es am Ende wirklich klappe, müsse man vielleicht fünfmal fahren oder sogar über ein Olympia-Tattoo nachdenken.

Auch zur Frage, ob die Fahrt die Beziehung zwischen dem CSU-Chef und dem Grünen-Politiker gestärkt habe, äußerten sich beide mit Humor. Söder sagte, die gemeinsame Runde habe die Freundschaft „zumindest nicht geschwächt“. Krause betonte: „Wenn man gemeinsam was durchlebt, dann schweißt das zusammen. Und die Olympia-Bewerbung war das ja mal vor allem auch schon.“

Fünf Loopings und Tempo über 90

Der „Olympia Looping“ zählt seit Jahren zu den bekanntesten Attraktionen auf der Wiesn. Nach Angaben der Betreiber bietet die Bahn fünf Loopings, Geschwindigkeiten von mehr als 90 Stundenkilometern und Streckenabschnitte in über 30 Metern Höhe.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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