Philipp Lahm sieht die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei der kommenden Weltmeisterschaft im Sommer nicht im engsten Kreis der Titelanwärter.
Zwölf Jahre nach dem WM-Sieg von 2014 in Brasilien betonte der damalige DFB-Kapitän zwar, dass Deutschland über viele starke Spieler verfüge, die bei Spitzenklubs unter Vertrag stehen. Zugleich verwies er jedoch darauf, dass sich diese Qualität in den vergangenen Jahren und bei den jüngsten Turnieren nicht ausreichend als mannschaftliche Weiterentwicklung gezeigt habe. Das sagte Lahm bei einer Veranstaltung des „Münchner Merkur/tz“.
Seit dem Triumph in Rio schied die Auswahl des DFB bei zwei Weltmeisterschaften bereits in der Vorrunde aus. Auch bei Europameisterschaften gelang seitdem kein Finaleinzug mehr. Für Lahm zählen daher vor allem andere Nationen zu den Favoriten, etwa Frankreich und Spanien, möglicherweise auch Portugal. Ganz ausschließen wollte der 42-Jährige eine erfolgreiche WM für Deutschland dennoch nicht: Möglich sei im Fußball schließlich immer vieles.
Deutliche Worte zu einer möglichen Rückkehr zum FC Bayern
Der frühere Defensivspieler hatte seine Laufbahn in der Nationalmannschaft nach dem WM-Titel beendet. Danach war er unter anderem als Unternehmer und Sportfunktionär tätig. Derzeit steht er zudem seinem Ex-Verein VfB Stuttgart beratend zur Seite.
Angesprochen auf eine mögliche Rückkehr zum FC Bayern machte Lahm klar, dass dies für ihn aktuell kein Thema sei. Er sei gut beschäftigt, habe Freude an seinem Leben und denke deshalb derzeit nicht über den Rekordmeister nach.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion