Lokales

Wettbewerbsdruck: BASF schwächelt im ersten Quartal

Preisdruck und Dollar-Schwäche setzen BASF zu – doch ausgerechnet jetzt wartet auf Aktionäre eine überraschend gute Nachricht.

30.04.2026, 09:34 Uhr

BASF startet mit Umsatz- und Ergebnisrückgang ins Jahr

Der Chemiekonzern BASF hat im ersten Quartal weiterhin den starken Wettbewerbsdruck zu spüren bekommen. Wie das Dax-Unternehmen vor der Hauptversammlung mitteilte, sank der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um drei Prozent auf 16 Milliarden Euro.

Zwar konnte BASF die Absatzmengen leicht erhöhen, doch niedrigere Verkaufspreise sowie negative Wechselkurseffekte belasteten das Geschäft. Besonders der US-Dollar und der chinesische Renminbi wirkten sich dabei ungünstig aus.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) vor Sondereinflüssen verringerte sich um knapp sechs Prozent auf 2,36 Milliarden Euro. Finanzvorstand Dirk Elvermann erklärte laut Mitteilung, dass ohne währungsbedingte Belastungen von mehr als 100 Millionen Euro das Vorjahresniveau erreicht worden wäre.

Unter dem Strich legte der Gewinn, der auf die Aktionäre entfällt, jedoch um fast 15 Prozent auf 927 Millionen Euro zu. Grund dafür waren Dividendenzahlungen aus der Beteiligung an Wintershall Dea.

Die Vergleichszahlen aus dem Vorjahr wurden wegen des geplanten Verkaufs des Geschäfts mit Fahrzeug- und Reparaturlacken an den Finanzinvestor Carlyle angepasst. An den Zielen für das Gesamtjahr hält der Vorstand um Konzernchef Markus Kamieth fest.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

Zurück zur Startseite →
Kommentare 0
Hinterlassen Sie Ihren Kommentar

TOP Neueste Meldungen