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Warum DOK.fest jetzt auf «Signature-Filme» setzt

Von Weltpremieren über exklusive Signature-Filme bis zur geheimen Screening-Überraschung: Was das DOK.fest München diesmal für Doku-Fans und Neugierige wirklich bereithält, macht sofort Lust auf mehr.

28.04.2026, 16:11 Uhr

DOK.fest München setzt auf neues Konzept mit "Signature-Filmen"

Das DOK.fest München geht in diesem Jahr unter neuer Leitung mit einem frischen Ansatz an den Start: Erstmals stehen sogenannte Signature-Filme im Mittelpunkt. Diese Produktionen sollen jeweils das Thema einer Reihe besonders prägnant verkörpern, wie das Festival mitteilte. Ergänzt wird das neue Konzept durch ein Gesprächsformat, bei dem neben den Filmschaffenden auch Expertinnen und Experten zum jeweiligen Themenfeld eingeladen werden.

Insgesamt umfasst das Programm 106 Dokumentarfilme aus 49 Ländern, aufgeteilt in 15 thematische Reihen. Besonders international präsentiert sich auch die Auswahl der eingereichten Werke: Aus 1.440 Einreichungen wählte das Team um Leiterin Adele Kohout das diesjährige Programm aus – so viele wie noch nie. Mehr als drei Viertel der Beiträge kamen aus dem Ausland.

Für das deutsche Publikum sind 82 Filme erstmals hierzulande zu sehen, darunter 22 Weltpremieren. Zwischen dem 6. und 18. Mai sind in München 410 Vorführungen sowie 200 Filmgespräche geplant.

Auch der Ableger DOK.fest Augsburg ist erneut Teil des Festivals: Dort werden vom 14. bis 17. Mai insgesamt acht Filme gezeigt. Wer nicht vor Ort sein kann, hat ebenfalls die Möglichkeit, das Festival zu verfolgen: Rund 80 Prozent des Programms stehen vom 11. bis 25. Mai online, deutschlandweit und barrierefrei zur Verfügung.

Bei der 41. Ausgabe des Festivals werden insgesamt 15 Preise vergeben. Eröffnet wird das DOK.fest im Deutschen Theater mit Regina Schillings Film „Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war“.

Zum Abschluss setzt das Festival erstmals auf eine Finissage: Thorsten Berrars Dokumentation „Sportfreunde Stiller – mit dem Herz in der Hand“ feiert dabei in Anwesenheit der Band ihre Weltpremiere. Neu im Programm ist außerdem ein „Secret Screening“ am 11. Mai – mit einem Überraschungsfilm an einem geheim gehaltenen Ort.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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