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Paukenschlag: Haching sagt Aufstiegsspiele ab

Sportlich ist Unterhaching in der Regionalliga voll auf Kurs: Rang zwei würde die SpVgg in die Aufstiegsspiele zur 3. Liga schicken. Doch ausgerechnet jetzt verzichtet der Club – und die Hintergründe sorgen für Fragen.

28.04.2026, 17:14 Uhr

Unterhaching verzichtet auf mögliche Aufstiegsspiele zur 3. Liga

Die SpVgg Unterhaching wird nicht an möglichen Relegationsspielen um den Aufstieg in die 3. Liga teilnehmen. Das teilte der Regionalligist am Dienstag mit. Nach der aktuellen Tabellensituation wäre der Club eigentlich dafür qualifiziert. Nach Vereinsangaben seien im Vorfeld alle entscheidenden Faktoren geprüft worden.

Präsident Manfred Schwabl begründete die Entscheidung mit den fehlenden wirtschaftlichen Voraussetzungen für eine Rückkehr in die 3. Liga. Zugleich räumte der 60-Jährige ein, dass der Schritt nach der starken Saison für Mannschaft, Trainerteam und Anhänger schmerzhaft sei. Dennoch betonte Schwabl, dass der Verein das Ziel eines Aufstiegs in den kommenden Jahren weiter verfolgen werde.

Drei Spieltage vor Saisonende liegt das Team von Trainer Sven Bender zwei Punkte hinter Spitzenreiter 1. FC Nürnberg II. Da die Nürnberger Zweitvertretung nicht für die 3. Liga gemeldet ist, wäre der Tabellenzweite für die Aufstiegsspiele startberechtigt. Diesen Rang belegt derzeit Unterhaching, das allerdings ein Spiel mehr absolviert hat als Nürnberg II, das bei 69 Punkten steht.

Von Unterhachings Verzicht könnten nun die Würzburger Kickers profitieren. Das Team liegt mit 66 Zählern auf Platz drei und könnte dadurch in die Duelle mit dem Meister der Regionalliga Nordost nachrücken.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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