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Schüsse auf fahrendes Auto: Polizei jagt den Täter

Schüsse am Supermarkt: Ein Maskierter stoppt ein Auto, feuert – trotz Hubschrauberjagd fehlt vom Täter jede Spur.

06.08.2026, 06:59 Uhr

Nach den mutmaßlich gezielten Schüssen auf ein Auto in Eningen unter Achalm im Kreis Reutlingen prüft die Polizei nun Hinweise auf einen möglichen Hinterhalt. Nach Angaben eines Polizeisprechers soll ein möglicher Komplize des Schützen auf der Straße eine Notlage vorgetäuscht haben, um den 37-jährigen Fahrer zum Anhalten zu bewegen. Mehrere entsprechende Hinweise seien nach der Tat bei den Ermittlern eingegangen. Die Kriminalpolizei gehe diesen nun nach und ermittle weiterhin in alle Richtungen.

Als der 37-Jährige daraufhin angehalten hatte, soll der maskierte Täter auf die Fahrbahn gesprungen sein und mutmaßlich gezielte Schüsse auf das Fahrzeug abgegeben haben. Der Fahrer konnte den Wagen wenige Meter weiter stoppen. Er erlitt durch den Splitter eines beschädigten Verkleidungsteils oberflächliche Verletzungen. Die weiteren Insassen blieben unverletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Mann in Richtung Reutlingen unterwegs.

Nach der Attacke flüchteten laut Polizei beide mutmaßlichen Täter. Der Schütze rannte demnach über einen Fußweg parallel zur Straße davon. Die unmittelbar nach der Tat am Mittwochabend eingeleitete Fahndung mit Hubschrauber, Polizeihunden und mehreren Streifenwagen blieb ohne Erfolg und ist inzwischen beendet. Die Ermittlungen laufen jedoch weiter auf Hochtouren.

Der Schütze wird als etwa 1,75 bis 1,80 Meter groß beschrieben. Er trug einen grauen Jogginganzug mit über den Kopf gezogener Kapuze sowie einen Mund-Nase-Schutz. Die Kriminalpolizei bittet weiterhin um Hinweise von Zeugen, die zur Tatzeit verdächtige Beobachtungen gemacht haben.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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