Bayern

Jetzt wird aufgerüstet: KNDS startet neue Boxer-Fertigungslinie – was das für den Radpanzer bedeutet

Kaum zu glauben: Mit wenigen Modulen wird dieses Fahrzeug zum Verwandlungskünstler – vom Krankenwagen bis zur Haubitze.

22.04.2026, 15:04 Uhr

KNDS nimmt neue Boxer-Fertigung in München in Betrieb

Der Rüstungskonzern KNDS hat in München eine zusätzliche Produktionslinie für das Radfahrzeug Boxer eröffnet. Nach Angaben des Unternehmens können dort künftig bis zu zehn Fahrmodule im Monat gebaut werden.

Der Boxer ist vielseitig einsetzbar: Je nach Aufbau kann das Fahrzeug unter anderem als Schützenpanzer, Haubitze oder Sanitätsfahrzeug genutzt werden. Bei der Bundeswehr wird eine Variante unter der Bezeichnung Schakal geführt.

Die neue Linie gehört zu einem umfassenderen Ausbauprogramm. KNDS plant, die Produktionskapazitäten für Boxer-Systeme bis zum Jahr 2030 auf das Sechsfache zu steigern. Gefertigt wird das System nicht nur in Bayern, sondern auch an weiteren Standorten. Zudem ist der Boxer bereits bei mehreren Streitkräften weltweit im Einsatz.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) erklärte zur Eröffnung, dass eine starke Verteidigung auch auf einer leistungsfähigen eigenen Rüstungsproduktion basiere. Deutschland müsse rechtzeitig Vorsorge treffen, um seine Sicherheit zu gewährleisten.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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