Bayern

Klare Ansage von Rösler: Warum Bochum jetzt nur auf sich selbst schauen darf

Bochum will sich vor dem Heimduell mit Fürth nicht vom Blick auf die Konkurrenz verrückt machen lassen. Für den Trainer zählt nur eines – und genau diese Leistung könnte plötzlich alles verändern.

24.04.2026, 14:32 Uhr

Rösler blickt vor Fürth-Spiel nur auf Bochum

Bochums Trainer Uwe Rösler will den Klassenverbleib in der 2. Bundesliga aus eigener Kraft schaffen. Vor dem Heimspiel gegen Greuther Fürth am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) will er sich deshalb nicht mit den Ergebnissen der Konkurrenz aufhalten.

"Morgen hat meine Frau Geburtstag, da werde ich sicher nicht ständig aufs Handy schauen", sagte der VfL-Coach. Gleichzeitig stellte er klar, dass für ihn im Saisonendspurt nur die eigene Leistung zählt: "Entscheidend ist, was wir selbst beeinflussen können. Wir müssen unsere Aufgaben erledigen."

Wichtige Partie im Abstiegskampf

Vier Spieltage vor Saisonende steht Bochum vor einem richtungsweisenden Duell. Der VfL hat mit 36 Punkten fünf Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz. Fürth liegt bei 33 Punkten und könnte mit einem Auswärtssieg mit Bochum gleichziehen. Gewinnt der VfL und kommt auf 39 Punkte, wäre der Ligaverbleib dagegen nahezu gesichert.

Allerdings ist die Formkurve zuletzt ausbaufähig: Aus den vergangenen fünf Spielen holte Bochum nur vier Punkte. Entsprechend ist der Druck vorhanden. Rösler betonte jedoch, dass seine Mannschaft die Situation richtig einordne: "Die Spieler wissen, worum es geht, und freuen sich auf das Spiel. Angst haben sie nicht."

Mehr Optionen im Kader

Auch personell gibt es positive Nachrichten. Philipp Hofmann ist nach seinen Bauchmuskelproblemen wieder ins Training eingestiegen und könnte für Sonntag eine Alternative sein. Zudem nahmen Noah Loosli und Maximilian Wittek ebenfalls wieder am Training teil.

Bei der Startelf wollte sich Rösler noch nicht festlegen. Zu Hofmann sagte er: "Hoffi macht einen guten Eindruck, aber wir müssen abwarten, wie er auf die Belastung reagiert. Er hatte keine Schmerzen. Wenn er sich fit fühlt, wird er spielen."

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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