Lasagne oder ein gutes Gulasch stehen bei Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) besonders hoch im Kurs. Das verriet sie Vorschulkindern aus dem Kinderhaus St. Anna in München, die ihr gemeinsam mit Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Familienministerin Ulrike Scharf (beide CSU) im Stuhlkreis Fragen stellen durften.
Prien sagte außerdem, dass sie eher ein Katzenmensch sei, weil sich das besser mit ihrem Arbeitsalltag vereinbaren lasse. Söder erzählte, dass er gern mit seiner Hündin Molly im Garten spiele. Kulinarisch bevorzuge er Nürnberger Bratwürste oder Döner. Scharf erklärte, sie esse „wahnsinnig gerne“ eine bayerische Brotzeit.
Windräder und Umweltschutz im Fokus
Neben den persönlichen Themen kamen auch ernstere Fragen auf. Elias wollte von Söder wissen: „Was tust du gegen die Umweltverschmutzung?“ Der Ministerpräsident antwortete, er trenne selbst den Müll. Zudem investiere Bayern viel Geld in den Klimaschutz. Bei erneuerbaren Energien sei der Freistaat in einigen Bereichen sogar besser aufgestellt als Deutschland insgesamt. Gleichzeitig betonte Söder, dass die Lage in der Welt „nicht ganz so einfach“ sei.
Karin Prien erklärte ergänzend, ihr sei wichtig, dass Kinder früh etwas über gesunde Ernährung und Nachhaltigkeit lernen.
Später fragte Felix, warum in Bayern so selten Windräder zu sehen seien. Söder begründete das mit der Landschaft: Wegen der vielen Hügel wehe der Wind nicht so wie am Meer. Dafür sei Bayern bei Photovoltaik sehr gut aufgestellt und auch bei der Wasserkraft stark.
Nach gut einer halben Stunde endete die Fragerunde – und für die Kinder ging es wieder nach draußen zum Spielen.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion