Rund 5 Millionen Euro aus dem Kulturfonds für 133 Projekte in Bayern
Aus dem bayerischen Kulturfonds fließen in diesem Jahr insgesamt rund 5 Millionen Euro an 133 Vorhaben im Freistaat. Davon profitiert auch ein geplantes Museum für den „Sams“-Erfinder Paul Maar im oberfränkischen Hallstadt. Für die Räume inklusive Depot sind nach Angaben von Kunstminister Markus Blume (CSU) 82.000 Euro vorgesehen.
Die größte Einzelförderung erhält dem Ministerium zufolge die Diözese Augsburg. Für die Sanierung des Chorzentrums Haus St. Ambrosius stellt der Freistaat 394.300 Euro bereit. Weitere Mittel gehen unter anderem an Sonderkonzerte zur Wiedereröffnung der Kirche St. Michael in Bamberg, die mit 52.200 Euro unterstützt werden. Auch der Aufbau eines Museumsdepots für das Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern im Kulturschloss Theuern in der Oberpfalz wird gefördert – hier sind 121.500 Euro eingeplant.
Kulturfonds Bayern besteht seit 30 Jahren
2026 steht für den Kulturfonds Bayern ein Jubiläum an. Seit drei Jahrzehnten fördere das Programm die kulturelle Vielfalt im ganzen Freistaat und unterstütze innovative Projekte, erklärte Blume.
Der Fonds wurde 1996 ins Leben gerufen und fördert seither kulturelle Angebote in den Bereichen Musik, Bildende Kunst, Theater und Literatur. Anträge können von Kommunen, Vereinen sowie Künstlervereinigungen gestellt werden. Die Bewerbungsfrist für Förderungen aus dem Kulturfonds 2027 läuft bis zum 1. Oktober.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion