Lufthansa präsentiert neue Tracht für Oktoberfest-Flüge
Pünktlich zur Wiesn stattet Lufthansa ihre Trachten-Crew mit einem neuen Erscheinungsbild aus. Auf ausgewählten Flügen legen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre regulären Uniformen ab und tragen stattdessen eine überarbeitete bayerische Tracht. Das Design verbindet traditionelle Elemente mit typischen Lufthansa-Merkmalen – so ist etwa der Kranich aus dem Unternehmenslogo auf den Knöpfen der Strickjacken zu sehen.
Gestaltet wurde die neue Kollektion vom niederbayerischen Trachtenhersteller Spieth & Wensky. Nach Angaben der Airline wurde zudem das charakteristische „Wing Pattern“ von Lufthansa in die Stoffe von Rock und Weste eingearbeitet.
„Seit 20 Jahren ersetzen unsere Langstreckencrews zur Wiesnzeit die Uniform durch bayerische Tracht“, erklärte Heiko Reitz, Bereichsvorstand Lufthansa Airlines und Hubmanager München. Mit dem neuen Entwurf werde diese Tradition der Trachtenflüge ab München fortgesetzt. Der erste Flug dieser Art führte 2006 von München nach New York.
Zum Auftakt des Oktoberfests am 19. September soll die neue Kleidung auf zwei internationalen Verbindungen erstmals zum Einsatz kommen: von München nach Bengaluru in Indien und nach Peking. Eine Woche später ist ein weiterer Trachtenflug nach Singapur geplant.
Bayerische Spezialitäten über den Wolken
Nicht nur optisch, auch kulinarisch will Lufthansa Oktoberfest-Stimmung an Bord bringen. Auf ausgewählten Langstreckenflügen ab München und Frankfurt stehen im September unter anderem Weißwurstterrine, Wiesn-Ente, Backhendl und Apfelstrudel auf der Speisekarte.

Auch auf Kontinentalflügen wird in der Business Class bis zum 6. Oktober ein spezielles Oktoberfestmenü angeboten. Darüber hinaus gibt es neue Wiesn-Amenity-Kits aus Filz, die Passagiere auf Langstreckenflügen ab Deutschland in der First Class, Business Class und Premium Economy erhalten können.
Zusätzlich sollen auch die Lufthansa-Lounges in Deutschland mit bayerischem Bier, klassischen Gerichten und passender Dekoration für Wiesn-Atmosphäre sorgen.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber