SpVgg Greuther Fürth stimmt im November über alten Vereinsnamen ab
Die SpVgg Greuther Fürth steht womöglich vor einer Rückkehr zu ihrem früheren Namen. Wie der Zweitligist mitteilte, sollen die Mitglieder auf einer außerordentlichen Versammlung am 8. November darüber entscheiden, ob der Club künftig wieder als SpVgg Fürth auftreten soll.
Unter diesem Namen hatte der fränkische Traditionsverein einst große Erfolge gefeiert und wurde 1914, 1926 und 1929 deutscher Meister. Im Jahr 1996 kam es wegen erheblicher finanzieller Probleme zum Zusammenschluss mit der Fußballabteilung des TSV Vestenbergsgreuth. Seitdem trägt der Verein den Namen SpVgg Greuther Fürth.
Vereinsführung bleibt bei der Abstimmung neutral
In der Fanszene wird eine Rückbenennung schon seit längerer Zeit diskutiert und von vielen Anhängern befürwortet. Die endgültige Entscheidung soll nun bei der Sonderversammlung an einem Sonntag im Stadion am Ronhof fallen.
Nach Angaben des Vereins haben sich Präsidium, Aufsichtsrat, Wirtschaftsbeirat und Ehrenrat darauf verständigt, im Vorfeld keine Position zu beziehen. Eine Wahlempfehlung soll es von der Spitze des Clubs daher nicht geben.
Der Verein erklärte, Ziel sei eine sachliche und ruhige Versammlung, die ordnungsgemäß nach der Tagesordnung ablaufe und deren Ergebnis von allen Mitgliedern akzeptiert werde.
Trainer Vogel richtet Blick auf Magdeburg
Trainer Heiko Vogel wollte sich vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg am Freitagabend (18.30 Uhr/Sky) nicht zu einer möglichen Namensänderung äußern. Sein Fokus liegt auf dem Sportlichen, denn nach einem bislang wechselhaften Saisonbeginn soll die Mannschaft mit einem Erfolgserlebnis in die Länderspielpause gehen.
Vogel sieht die bisherigen Probleme nicht als grundsätzliches oder mentales Defizit. Dass Fürth bislang nicht besser dastand, alle drei Heimspiele in Liga und DFB-Pokal verloren hat und noch ohne Zu-null-Spiel ist, führt er vor allem auf einzelne Szenen in den Partien zurück. In diesen Momenten müsse seine Mannschaft aufmerksamer agieren. Mit einem Sieg gegen Magdeburg könnten die Franken in die obere Tabellenhälfte springen.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber