Großeinsatz in Würzburg wegen täuschend echter Spielzeugwaffen
In Würzburg haben zwei Männer mit realistisch wirkenden Spielzeugpistolen für erhebliche Unruhe gesorgt. Passanten, Anwohner und Geschäftsleute fühlten sich bedroht, woraufhin die Polizei zu einem größeren Einsatz ausrückte. Kurz nach dem Notruf waren zahlreiche Kräfte vor Ort und sperrten den Bereich ab.
Wie die Polizei mitteilte, stellte sich schnell heraus, dass von dem Vorfall am Donnerstag keine tatsächliche Gefahr ausging. Gegen die beiden Männer im Alter von 66 und 34 Jahren wurden dennoch Ermittlungen eingeleitet – unter anderem wegen Störung des öffentlichen Friedens und wegen des Führens sogenannter Anscheinswaffen.
Erst wenige Tage zuvor hatte es in München einen ähnlichen Fall gegeben: Dort schoss die Polizei im Stadtteil Schwabing auf einen 14-Jährigen, der mit einer Softair-Waffe unterwegs war. Solche Einsätze kommen bundesweit immer wieder vor, weil Spielzeugwaffen echten Schusswaffen oft täuschend ähnlich sehen.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber