Bayern

Mit Pfeilen getötet? Ehemann plötzlich im Visier

Grausamer Fund in Niederbayern: Eine Frau wurde mit einer Pfeilschusswaffe getötet. Welche Spuren die Ermittler jetzt verfolgen.

23.10.2026, 07:51 Uhr

Tatverdacht nach Leichenfund im Bayerischen Wald

Ein 46 Jahre alter Mann steht im Verdacht, seine von ihm getrennt lebende Ehefrau in Bayerisch Eisenstein getötet zu haben. Nach Angaben der Polizei soll dabei eine Pfeilschusswaffe eingesetzt worden sein. Näheres zur mutmaßlichen Tatwaffe wollten die Ermittler mit Verweis auf das laufende Verfahren zunächst nicht mitteilen.

Der Verdacht gegen den Mann verdichtete sich, nachdem die Leiche der 45-Jährigen in einem ausgebrannten Auto entdeckt worden war. Nach bisherigem Stand der Ermittlungen war die Frau bereits tot, bevor das Fahrzeug Ende September in Brand gesetzt wurde. Demnach soll der 46-Jährige seine Frau zunächst getötet und anschließend den Wagen mit dem Körper darin angezündet haben.

Familienangehörige hatten beide aus dem Landkreis Deggendorf zuvor als vermisst gemeldet. Hinweise aus der Bevölkerung führten die Suchkräfte in die Arberregion, wo auch ein Hubschrauber eingesetzt wurde. Schließlich entdeckte eine Polizeistreife auf einem Parkplatz einen brennenden Kleinbus. Im Fahrzeug lag die bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Tote.

Der tatverdächtige Deutsche wurde schwer verletzt in einem Waldstück in der Nähe des Fahrzeugs aufgefunden. Gegen ihn wurde Haftbefehl erlassen. Die Kriminalpolizei untersucht weiterhin die genauen Hintergründe und den Ablauf der Tat.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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