Die bayerische Forstverwaltung will in den kommenden Wochen den Zustand der Wälder im Freistaat genauer erfassen. Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums sollen dafür rund 16.000 Bäume an 452 Inventurpunkten in ganz Bayern untersucht werden.
Forstministerin Michaela Kaniber (CSU) betonte, gerade angesichts des Klimawandels sei eine jährliche Kontrolle der Wälder unverzichtbar. Vor allem Trockenheit und Hitze belasteten die Bestände stark. Im Jahr 2025 hätten nahezu 40 Prozent der erfassten Bäume deutliche Schäden aufgewiesen.
Bei der sogenannten Waldzustandserhebung werden unter anderem Nadel- und Blattverluste erfasst. Zudem dokumentieren Fachleute Schäden durch Insekten- und Pilzbefall sowie Verletzungen am Stamm. Die Ergebnisse sollen bis zum Jahresende im Landtag präsentiert und anschließend auch online veröffentlicht werden.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber