Bombendrohung in Konstanz: Flohmarkt und Bahnhof wieder freigegeben
Nach einer Bombendrohung sind ein 24-Stunden-Flohmarkt und der Bahnhof in Konstanz wieder freigegeben worden. Wie eine Sprecherin der Polizei mitteilte, entdeckten Einsatzkräfte bei den Durchsuchungen eine verdächtige Tasche. Nach einer umfassenden Überprüfung gab das Landeskriminalamt am Mittag jedoch Entwarnung.
Die betroffenen Bereiche an der Grenze zum schweizerischen Kreuzlingen waren bereits am frühen Morgen evakuiert worden und blieben mehrere Stunden gesperrt. Da auch der Bahnhof von den Maßnahmen betroffen war, wurde zwischenzeitlich ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.
Am Morgen wegen unklarer Bedrohungslage geräumt
Zunächst hatte die Polizei am frühen Morgen von einer unklaren Bedrohungslage gesprochen. Später bestätigten die Behörden, dass eine Bombendrohung der Auslöser des Einsatzes war. Demnach hatte ein anonymer Hinweisgeber gegen 2 Uhr bei der Polizei in Konstanz angerufen und in mehreren Telefonaten vor Bomben auf dem Flohmarkt gewarnt.
Daraufhin sperrte die Polizei das Gebiet und durchsuchte es mit Sprengstoff-Spürhunden. Die verdächtige Tasche wurde überprüft, bevor der Entschärfungsdienst schließlich eine Gefahrenlage ausschloss.
Die Ermittlungen zum Hintergrund der Drohung dauern laut Polizei weiter an.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion