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Tödliches Unwetter: 23 Tote in Afghanistan

Sintflut in Nuristan: Nach Extremregen suchen Retter fieberhaft nach Vermissten – trifft der Klimawandel Afghanistan jetzt voll?

21.07.2026, 11:28 Uhr

Tote und Vermisste nach schweren Regenfällen in Afghanistan

Nach starken Niederschlägen sind in Afghanistan nach offiziellen Angaben mindestens 23 Menschen ums Leben gekommen. Wie der afghanische Katastrophenschutz mitteilte, wurden zudem 80 Menschen verletzt, rund 100 weitere gelten derzeit als vermisst. Die Such- und Rettungsarbeiten dauern an. Außerdem entstand erheblicher Sachschaden.

Besonders betroffen sind Gebiete in der ostafghanischen Provinz Nuristan, die am Montag von Sturzfluten getroffen wurden. Auf Videos ist zu sehen, wie Häuser von den Wassermassen erfasst werden und einstürzen. Die Region ist auch touristisch von Bedeutung und wird wegen ihrer bergigen, alpinen Landschaft oft als die „Schweiz Afghanistans“ bezeichnet.

Bereits Ende März hatten schwere Überschwemmungen in Afghanistan zahlreiche Todesopfer gefordert. Das Land in Zentralasien zählt zu den Staaten, die besonders stark unter den Folgen des Klimawandels leiden. Fehlende Schutzmaßnahmen erschweren es zusätzlich, die Schäden durch extreme Wetterereignisse zu begrenzen.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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