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Tödliche Waffenkontrolle: Warum keiner verhört wird

Zwei Behördenmitarbeiter bei Waffenkontrolle erschossen – doch der Verdächtige schweigt weiter. Was steckt dahinter?

21.10.2026, 16:50 Uhr

Ermittlungen nach tödlichen Schüssen in der Oberpfalz dauern an

Mehr als zwei Wochen nach den tödlichen Schüssen auf zwei Behördenmitarbeiter bei einer Waffenkontrolle in der Oberpfalz kann der mutmaßliche Täter weiterhin nicht befragt werden. Nach Angaben einer Sprecherin der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ist der Mann infolge seiner schweren Verletzungen bei der Festnahme noch nicht vernehmungsfähig.

Die beiden Beschäftigten des Landratsamts Neumarkt in der Oberpfalz wollten den 60-jährigen Deutschen am 8. Oktober unangekündigt in seinem Wohnhaus in Berngau kontrollieren. Aus welchem Grund der Mann auf die Kontrolleure feuerte, ist bislang unklar. Die Ermittlungen zum Motiv und zum genauen Ablauf der Tat laufen weiter.

Laut Obduktion kamen die 54 Jahre alte Mitarbeiterin und ihr 45-jähriger Kollege jeweils durch mehrere Schüsse ums Leben. Der Verdächtige besaß mehrere Schusswaffen auf legalem Weg.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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