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01.05.2026, 16:27 Uhr

Neun Tote nach Explosion in Kohlemine in Kolumbien

Bei einem Grubenunglück im Zentrum Kolumbiens sind neun Bergleute ums Leben gekommen. Sechs weitere Arbeiter konnten nach der Explosion in einer Kohlemine im Ort Sutatausa lebend gerettet werden, wie die Nationale Bergbaubehörde ANM am Montag (Ortszeit) mitteilte.

Die Überlebenden wurden in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht und dort medizinisch versorgt. Zur Ursache des Unglücks erklärte die Behörde, nach bisherigen Erkenntnissen habe es im Inneren der Mine eine Explosion gegeben.

Sicherheitsmängel waren zuvor festgestellt worden

Nach Angaben der ANM waren bei einer Inspektion Anfang April bereits Mängel bei der Sicherheit aufgefallen. Demnach hatten die Kontrolleure unter anderem vor der Gefahr durch Kohlestaub sowie vor einer möglichen Ansammlung von Methangas gewarnt. Die Behörde habe daraufhin Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheitsvorkehrungen empfohlen.

Die Bergbaubehörde kündigte an, die Aufsicht über den Bergbau weiter zu verschärfen. In Kohleminen können sich bei unzureichender Belüftung explosive Gas- und Staubgemische bilden.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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