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Paukenschlag: Fall Høiby kommt erneut vor Gericht

Wende im Høiby-Skandal: Mette-Marits ältester Sohn bekommt einen neuen Prozess – doch wann es weitergeht, ist offen.

10.09.2026, 11:19 Uhr

Fall Marius Borg Høiby geht in die nächste Instanz

Im Verfahren gegen Marius Borg Høiby kommt es zu einer neuen Verhandlung. Nach dem Schuldspruch gegen den Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit hat ein Gericht die Berufung zugelassen. Nach Angaben des Gerichts werden die Vorbereitungen für das neue Verfahren nun rasch aufgenommen. Ein Termin für die Verhandlung steht bislang noch nicht fest. Høibys Anwalt Petar Sekulic erklärte dem Sender NRK, er habe mit diesem Schritt gerechnet und begrüße die Entscheidung.

Der 29-Jährige war im Juni unter anderem wegen zweier Vergewaltigungen nach norwegischem Recht, häuslicher Gewalt sowie weiterer Delikte zu vier Jahren Gefängnis verurteilt worden. Mit seiner Berufung wehrt er sich gegen die Schuldsprüche in den beiden Vergewaltigungsfällen und gegen die Verurteilung wegen Misshandlung einer früheren Freundin. Ein neuer Prozess vor der Berufungsinstanz könnte im kommenden Jahr stattfinden.

Derzeit sitzt Høiby in Untersuchungshaft, die er jedoch mit elektronischer Fußfessel auf dem königlichen Anwesen Skaugum verbringt. Nach dem Tod seines Zieh-Großvaters, des norwegischen Königs Harald V., vor knapp zwei Wochen war ihm mehrfach Ausgang gewährt worden. Auch an der Beisetzung des Monarchen am Mittwoch durfte er teilnehmen.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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