Nach mehreren Explosionen mit anschließendem Brand in einem Wohnhaus in Niederbayern, bei denen ein Mensch ums Leben kam, ist die Ursache des Unglücks weiter unklar. Wie eine Polizeisprecherin mitteilte, muss auch die Identität der toten Person noch festgestellt werden.
Gebäude vollständig zerstört
Das Haus in Frontenhausen im Landkreis Dingolfing-Landau geriet am Montagnachmittag nach den Explosionen in Flammen. Es brannte komplett nieder und stürzte schließlich ein. Bei den Bergungsarbeiten fanden Einsatzkräfte eine Leiche in den Trümmern.
Die Feuerwehr war bis in die Nachtstunden am Unglücksort im Einsatz. Am Dienstag nahmen Brandfahnder der Kriminalpolizei Landshut die Ermittlungen in der Ruine auf.
Keine Gasleitung am Haus
Zunächst waren die Einsatzkräfte von einer Gasexplosion ausgegangen. Nach Angaben der Ermittler verfügt das Gebäude jedoch über keinen Gasanschluss. Nun soll geklärt werden, wie es dennoch zu den Explosionen kommen konnte.
Als mögliche Ursache prüfen die Ermittler unter anderem, ob sich Gasflaschen im Haus befanden und diese die Detonationen ausgelöst haben könnten. Die Höhe des entstandenen Schadens ist bislang noch nicht bekannt.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion
Änderungsverlauf
- Ergänzt wurde, dass es laut Polizei mehrere Explosionen gab und nicht nur eine einzelne Detonation.
- Neu ist der Hinweis, dass die Kripo weiterhin zur Ursache ermittelt und die Identität der toten Person noch nicht geklärt ist.
- Aufgenommen wurde, dass das Haus keinen Gasanschluss hatte. Damit ist die zunächst angenommene Gasexplosion derzeit nicht bestätigt.
- Ergänzt wurde die mögliche Spur, dass gelagerte Gasflaschen im Wohnhaus die Explosionen ausgelöst haben könnten.
- Neu hinzugekommen sind Angaben zum Einsatzverlauf: Die Feuerwehr arbeitete bis in die Nacht, am Dienstag ermittelten Brandfahnder der Kripo Landshut vor Ort.
- Ebenfalls aktualisiert: Das Gebäude wurde vollständig zerstört, die Höhe des Sachschadens ist noch unklar.