Wohnungsbrand in München wohl absichtlich gelegt
Nach einem Streit soll ein 46-jähriger Mann in der Wohnung einer Bekannten in München ein Feuer gelegt haben. Wie die Polizei mitteilte, verließ er die Wohnung anschließend. Die 44 Jahre alte Bewohnerin war zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause.
Andere Bewohner des Mehrfamilienhauses bemerkten später Rauch im zweiten Obergeschoss und alarmierten die Feuerwehr. Während des Einsatzes mussten mehrere Menschen von den Rettungskräften aus dem Gebäude gebracht werden. Der Brand wurde gelöscht, verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand.
Die Polizei geht inzwischen von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Mann sich mit Erlaubnis in der Wohnung aufhielt. Vermutlich setzte er nach dem Streit das Bett und das Sofa seiner Bekannten in Brand.
Noch am selben Tag nahmen Beamte den Tatverdächtigen an seiner Wohnanschrift in Dachau fest. Welche Beziehung die beiden zueinander haben, ist bislang ebenso unklar wie die genaue Ursache des Streits. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 200.000 Euro geschätzt. Ermittelt wird wegen schwerer Brandstiftung.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion