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Erdrutsch in China – jetzt 30 weitere Tote bestätigt

Mysteriöser Fund nach Bergsturz in China: Warum die Opferzahl plötzlich drastisch steigt – und was Retter jetzt entdeckten

28.07.2026, 17:10 Uhr

Nach dem verheerenden Erdrutsch nahe der südwestchinesischen Millionenstadt Chongqing haben die Behörden 30 weitere Todesopfer bestätigt. Wie die Einsatzkräfte im Kreis Pengshui mitteilten, wurden die Betroffenen mithilfe von DNA-Analysen identifiziert. Dort hatte am 17. Juli ein Bergsturz mehrere Häuser entlang einer bewohnten Straße unter Geröll und Felsmassen begraben.

Damit stieg die Zahl der Todesopfer auf 41. Noch am vergangenen Donnerstag hatten die Behörden von 11 Toten und 50 Vermissten gesprochen. Wie viele Menschen derzeit noch vermisst werden, gaben die Rettungskräfte nicht bekannt. Zuletzt entdeckten sie in den Trümmern einen verschütteten Kleinbus, in dem sowie in dessen Umfeld menschliche Überreste gefunden wurden.

Mindestens zehn Wohnhäuser wurden von der Geröll- und Felslawine zerstört oder verschüttet. Medienberichten zufolge hatten Anwohner am Tag des Unglücks bereits Steinschläge bemerkt, woraufhin zahlreiche Menschen noch versuchten, sich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen.

Unglücke in der Regenzeit

Nach dem Erdrutsch wurden rund 1.100 Menschen aus dem betroffenen Gebiet evakuiert. Die meisten kamen vorübergehend in Hotels unter. Am Tag des Bergsturzes wurden zudem zehn Menschen verletzt.

Warum sich die riesigen Erd- und Felsmassen vom Hang lösten, ist weiterhin unklar. In der Region und auch in anderen Teilen Chinas hatte es zuletzt kräftig geregnet. Während der sommerlichen Regenzeit kommt es dort immer wieder zu schweren Überschwemmungen und Erdrutschen mit tödlichen Folgen.

Erst am vergangenen Wochenende kamen in der weiter nördlich gelegenen Provinz Gansu nahe der Stadt Dingxi bei einer plötzlich einsetzenden Flut in einem Feriencamp zehn Menschen ums Leben. Weitere 23 Personen wurden verletzt.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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