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Brand im Windrad aus – doch Trümmer bedrohen weiter

Spektakulärer Windrad-Brand an der A7: Für die Einsatzkräfte ist Schluss – doch jetzt beginnt der heikle nächste Schritt.

25.05.2026, 12:42 Uhr

Der Brand an einem Windrad an der A7 bei Kitzingen ist inzwischen erloschen. Dennoch bleibt die Polizei bei ihrer Warnung: Niemand soll sich der Anlage nähern, weil weiterhin Trümmerteile herabfallen könnten. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Unterfranken hängen noch zwei Rotorblätter oben fest, während ein drittes bereits früh abgestürzt war. Der Bereich rund um das Windrad bleibt daher gesperrt.

Am Samstagabend war die mehr als 100 Meter hohe Anlage in Brand geraten. Autofahrer hatten zunächst starken Rauch an der Turbine bemerkt, woraufhin zahlreiche Feuerwehren ausrückten. Als die Einsatzkräfte ankamen, stand die Gondel bereits in Flammen.

Feuerwehr konnte nicht eingreifen

Die Feuerwehr hatte keine Möglichkeit, den Brand aktiv zu löschen. Wie ein Sprecher erklärte, gibt es keine Ausrüstung, mit der ein Feuer in dieser Höhe von außen bekämpft werden könnte. Auch ein Einsatz im Inneren der Anlage kam aus Sicherheitsgründen nicht infrage. Deshalb blieb den Kräften nur, Abstand zu halten und die Entwicklung zu überwachen.

Wegen des Brandes wurde die A7 am Samstagabend zwischen Kitzingen und Marktbreit für rund dreieinhalb Stunden gesperrt. Auch am Sonntag war ein Löscheinsatz zunächst nicht möglich, da ein Absturz weiterer Teile des Rotors befürchtet wurde. Aus diesem Grund wurde ein Sperrbereich von 300 Metern eingerichtet.

Polizei warnt vor Schaulustigen

Die Polizei appellierte eindringlich an Neugierige, die Absperrungen nicht zu missachten und sich keinesfalls unter das Windrad zu stellen. Herabfallende Teile könnten schwere oder sogar tödliche Verletzungen verursachen.

Nach Polizeiangaben kamen am Sonntag zahlreiche Schaulustige zur Einsatzstelle. Einige näherten sich dem noch brennenden Windrad stark an und sammelten sogar bereits abgestürzte Trümmerteile ein.

Schließlich ging das Feuer von selbst aus. Für Feuerwehr und Polizei ist der Einsatz damit beendet. Die Sperrung bleibt jedoch vorerst bestehen, zudem überwacht ein Sicherheitsdienst das Gelände. Um die weiteren Maßnahmen und die Instandsetzung kümmert sich nun die Betreiberfirma.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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