Sprengstoffverdacht an Grenze ausgeräumt: Übergang Rheinfelden-Autobahn wieder offen
Nach einem Sprengstoffverdacht am deutsch-schweizerischen Grenzübergang Rheinfelden-Autobahn ist die Sperrung am Abend wieder aufgehoben worden. Wie die Polizei in Freiburg mitteilte, wurden keine gefährlichen Stoffe gefunden. Die Autobahn konnte anschließend wieder freigegeben werden.
Ausgelöst worden war der Einsatz am Mittag bei der Kontrolle eines Autos mit deutscher Zulassung bei der Einreise. Nach Polizeiangaben schlugen Sprengstoffspürhunde von Bundespolizei und Zoll bei der Überprüfung des Wagens an. Daraufhin wurde ein festgelegter Gefahrenbereich geräumt und Spezialkräfte der Bundespolizei hinzugezogen.
Die beiden Insassen des Autos wurden vorläufig festgenommen. Ob die zwei deutschen Staatsangehörigen am Abend noch in Gewahrsam waren oder inzwischen wieder auf freiem Fuß sind, blieb zunächst unklar.
Nicht bestätigt wurden Medienberichte, wonach es sich bei den Festgenommenen um Vater und Sohn handeln soll und beide zur Fahndung ausgeschrieben gewesen seien. Die Polizei äußerte sich dazu weiterhin nicht.
Wegen des Einsatzes war die Autobahn 861 am Grenzübergang zeitweise gesperrt. Sie verbindet auf deutscher Seite die A98 mit der schweizerischen A3. Laut ADAC kam es auf beiden Seiten der Grenze zu kilometerlangen Staus. Die baden-württembergische Polizei leitete den Verkehr nach eigenen Angaben an der Ausfahrt Rheinfelden-Mitte ab.
Der Grenzübergang Rheinfelden-Autobahn liegt auf der Rheinfelder Brücke zwischen Rheinfelden (Baden) in Deutschland und Rheinfelden in der Schweiz. Die Brücke wird täglich von rund 30.000 Fahrzeugen genutzt.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber