Tesla hat im zurückliegenden Quartal von einer Erholung bei den Auslieferungen profitiert und sowohl den Umsatz als auch den Gewinn gesteigert. Wie der von Elon Musk geführte Elektroautohersteller mitteilte, legten die Erlöse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16 Prozent auf 22,39 Milliarden US-Dollar zu. Der Nettogewinn stieg um 17 Prozent auf 477 Millionen Dollar. An der Börse kam das gut an: Im nachbörslichen Handel gewann die Aktie mehr als drei Prozent.
Im ersten Quartal lieferte Tesla weltweit 358.023 Fahrzeuge aus. Das entspricht einem Plus von 6,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleichsquartal 2024 hatte das Unternehmen noch einen Rückgang der Auslieferungen um 13 Prozent verzeichnet.
Musk hatte nach den Absatzproblemen im vergangenen Jahr betont, dass er die künftige Entwicklung von Tesla vor allem bei selbstfahrenden Robotaxis und humanoiden Robotern sieht. Gleichzeitig brachte der Konzern günstigere Varianten des Model 3 und des Model Y auf den Markt.
Modellumstellungen und politische Debatten
Zu den schwächeren Zahlen im Vorjahr trug unter anderem die Umstellung der Fertigung für eine überarbeitete Version des Bestsellers Model Y bei. Hinzu kamen Diskussionen um die politischen Aktivitäten von Firmenchef Elon Musk. Dieser galt zeitweise als enger Verbündeter von US-Präsident Donald Trump und sollte in dessen Auftrag staatliche Ausgaben kürzen. Einige potenzielle Käufer fühlten sich zudem von Musks rechtsgerichteten politischen Positionen abgeschreckt.
Belastend wirkte sich auch aus, dass in den USA die Steuervergünstigung von 7.500 Dollar für den Kauf eines Elektroautos Ende September 2025 auslief. Vor dem Wegfall führte das noch zu einem Rekordabsatz im dritten Quartal, anschließend gingen die Verkäufe jedoch erneut zurück.
Tesla betreibt sein europäisches Werk zur Produktion des Model Y in Grünheide bei Berlin.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion