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Vom Catwalk auf die Bühne: Cara geht jetzt auf Tour!

Cara Delevingne startet ihre erste eigene Tour in Berlin – und singt so offen wie nie über ihr Leben nach dem Alkohol.

01.06.2026, 22:16 Uhr

Cara Delevingne schlägt ein neues Kapitel auf: Nach ihrer Karriere als Topmodel und später als Schauspielerin rückt nun die Musik in den Mittelpunkt. Am Montagabend eröffnete die Britin in Berlin ihre neue Tour, die sie danach auch nach London, Paris und Los Angeles führen soll.

Vor Kurzem brachte Delevingne die Doppelsingle „I Forgot / Out of my Head“ heraus. Begleitet wird die Veröffentlichung von einem Kurzfilm, inszeniert von Jessica Lee Gagné, die unter anderem durch die Serie Severance bekannt ist.

Vom Laufsteg vor die Kamera

Die 1992 in London geborene Delevingne zählte ab 2011 zu den bekanntesten Gesichtern der internationalen Modebranche. Sie arbeitete für große Namen wie Burberry, Chanel und Yves Saint Laurent.

Mitte der 2010er-Jahre verlagerte sie ihren Schwerpunkt zunehmend auf die Schauspielerei. Größere Bekanntheit erlangte sie mit Filmen wie „Margos Spuren“ (2015), „Suicide Squad“ (2016) und „Valerian – Die Stadt der Tausend Planeten“ (2017) von Luc Besson.

Musik schon lange Teil ihres Lebens

Ganz neu ist die Musik für Delevingne allerdings nicht. Bereits für den Soundtrack von Valerian nahm sie den Song „I Feel Everything“ auf. Nach Angaben ihres Labels Warner war Musik für sie nie nur ein Nebenprojekt, sondern stets ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens. Schon mit neun Jahren begann sie demnach Schlagzeug zu spielen. Zwischen Filmsets und Fotoshootings griff sie immer wieder zur Gitarre und hielt Gedanken in Form von Gedichten und Songtexten fest.

Debütalbum für den Spätsommer geplant

Ihr erstes Album soll im Spätsommer erscheinen. In einem Interview mit dem Magazin Rolling Stone sagte Delevingne, dass sie dafür unter anderem mit Fiona Apple zusammengearbeitet habe.

Konzert Cara Delevingne
Delevingne macht schon seit ihrer Kindheit Musik – mit neun Jahren lernte sie das Schlagzeugspielen. Quelle: Britta Pedersen/dpa

Der Song „I Forgot“ beschäftige sich mit dem intensiven Erleben des Alltags seit ihrer Abstinenz, die etwa um das Jahr 2022 begann. Delevingne beschreibt dieses Empfinden als roh und ungefiltert – als ein Leben ohne Schutzschicht und ohne Betäubung, das sie erstmals wirklich nüchtern wahrnehme.

Sie erklärte außerdem, dass sie lange geglaubt habe, riskantes Verhalten und Rebellion gehörten fest zu ihrer Persönlichkeit. Dahinter liege jedoch eigentlich eine verletzliche und unschuldige Seite, die wiederzuentdecken zunächst beängstigend gewesen sei. In früheren Interviews hatte Delevingne bereits offen über ihre frühere Abhängigkeit von Alkohol und Tabletten gesprochen.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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