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Blake Lively und Justin Baldoni: Gerichtsdrama vorbei?

Nach heftigen Vorwürfen gegen Justin Baldoni folgt kurz vor Prozessstart die Wende, mit der wohl niemand gerechnet hat.

05.05.2026, 05:32 Uhr

US-Schauspielerin Blake Lively und Justin Baldoni haben ihren Streit um den Film «Nur noch ein einziges Mal» überraschend ohne Gerichtsverfahren beendet. Der Prozess hätte am 18. Mai in New York starten sollen, doch laut US-Medien einigten sich beide Seiten außergerichtlich. Zu den Bedingungen der Einigung wurde zunächst nichts veröffentlicht.

In einer gemeinsamen Erklärung ihrer Anwälte betonten beide Lager, alle Beteiligten seien stolz auf den Film. Zugleich verwiesen sie auf dessen Anliegen, das Bewusstsein für häusliche Gewalt zu stärken und Betroffene zu unterstützen. Die Produktion sei jedoch nicht ohne Schwierigkeiten verlaufen, und die von Lively geäußerten Bedenken hätten ernst genommen werden müssen.

Weiter hieß es, Fehlverhalten dürfe am Arbeitsplatz keinen Platz haben. Nun hoffe man, dass alle Beteiligten konstruktiv und friedlich nach vorn blicken könnten.

Öffentlicher Streit der Hauptdarsteller

Lively, bekannt aus «Gossip Girl» und mit Ryan Reynolds verheiratet, hatte Baldoni im Dezember 2024 wegen sexueller Belästigung bei den Dreharbeiten angezeigt. In ihrer Klage beschuldigte sie zudem Baldoni und Produzent Jamey Heath, ihren Ruf beschädigen zu wollen.

Baldoni, der durch «Jane the Virgin» bekannt wurde und bei dem Film auch Regie führte, reagierte mit einer Gegenklage unter anderem wegen Verleumdung gegen Lively und Reynolds. Diese wurde im vergangenen November von einem Richter abgewiesen.

Bereits Anfang April hatte ein Gericht außerdem mehrere von Livelys Vorwürfen zurückgewiesen, darunter auch Anschuldigungen wegen sexueller Belästigung. Von ursprünglich 13 Klagepunkten sollten letztlich nur noch drei verhandelt werden, darunter Vertragsbruch.

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Colleen Hoover. Im Mittelpunkt steht ein Paar, gespielt von Lively und Baldoni, das in einer von Missbrauch geprägten Beziehung lebt.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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