Fürth geht trotz Abstiegsdruck optimistisch ins Derby gegen Nürnberg
Trotz der prekären Lage im Tabellenkeller blickt die SpVgg Greuther Fürth selbstbewusst auf das Frankenderby gegen den 1. FC Nürnberg. Trainer Heiko Vogel betonte vor dem Traditionsduell am Sonntag (13.30 Uhr/Sky), dass in einem Derby eigene Regeln gelten. Deshalb falle es ihm leichter als sonst, die angespannte Tabellensituation auszublenden.
Vor dem 32. Spieltag steht Fürth auf dem vorletzten Platz der 2. Bundesliga. Aus den vergangenen fünf Partien holte das Team nur einen Sieg. Dennoch sei die Mannschaft voller Vorfreude und mit großer Entschlossenheit für das Spiel gegen Nürnberg, sagte Vogel. Aus seiner Sicht kommt die Partie genau zum richtigen Zeitpunkt.
Für Vogel zählt mehr als nur ein Sieg
Für den Fürther Coach hat das Derby sogar eine noch größere Bedeutung als nur die drei Punkte. Der 50-Jährige sprach davon, dass es sich für ihn wie ein Titel anfühle. Sollte Fürth das Rückspiel gewinnen, wäre der Verein für ein Jahr Derbysieger. Vogel ist überzeugt, dass auch Nürnberg und Trainer Miroslav Klose die Begegnung ähnlich bewerten.
Am vergangenen Wochenende musste Fürth beim 1:2 in Bochum erneut einen Dämpfer hinnehmen. Mit dem Auftritt seiner Mannschaft zeigte sich Vogel jedoch grundsätzlich einverstanden. Seiner Meinung nach fehlt dem Team vor allem das nötige Spielglück. Zudem hadere Fürth zuletzt häufig mit Aluminiumtreffern. Für das Derby hofft der Trainer, dass sich dieses Pech endlich auflöst.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion