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Missbrauch an Heimkindern: Angeklagter kämpft weiter

Missbrauch in Kinderheim: Er gesteht Übergriffe auf vier Jungen – doch gegen das Urteil zieht der Verurteilte jetzt vor.

30.04.2026, 12:45 Uhr

Ein 56 Jahre alter Mann, der wegen schweren sexuellen Missbrauchs an Heimkindern verurteilt worden ist, wehrt sich gegen das Urteil des Landgerichts Schweinfurt. Nach Angaben des Gerichts hat er Revision eingelegt. Das Landgericht hatte ihn am 22. April zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und fünf Monaten verurteilt.

Zu Beginn des Berufungsverfahrens hatte der Angeklagte Übergriffe auf mindestens vier Jungen eingeräumt. Im ersten Prozess vor dem Amtsgericht Schweinfurt hatte er sich zu den Vorwürfen noch nicht geäußert.

Taten sollen auch auf einer Almhütte geschehen sein

Der Mann arbeitete um die Jahrtausendwende als Hausmeister in einem Heim im Landkreis Schweinfurt. Die mutmaßlichen Taten sollen sich unter anderem in einem Wohnwagen auf dem Gelände der Einrichtung sowie auf einer Almhütte in Österreich ereignet haben. Die betroffenen Jungen waren den Angaben zufolge damals zwischen 11 und 15 Jahre alt.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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