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Roglic jagt Mas: Vuelta-Führung wackelt

Roglic holt im Zeitfahren auf – doch Mas bleibt vorn. Jetzt wartet ausgerechnet das Terrain, auf dem der Spanier kaum zu stoppen ist.

10.09.2026, 17:44 Uhr

Der Spanier Enric Mas hat im Einzelzeitfahren der Vuelta seinen Vorsprung auf Primoz Roglic erfolgreich verteidigt und damit einen wichtigen Schritt in Richtung Gesamtsieg gemacht. Auf der 32,1 Kilometer langen Strecke von El Puerto de Santa María nach Jerez de la Frontera büßte Mas als Zwölfter zwar etwas mehr als 30 Sekunden auf den Slowenen ein, der Vierter wurde, behielt jedoch das Rote Trikot. In der Gesamtwertung liegt der 31-Jährige nun noch 1:37 Minuten vor Roglic, der sich wieder auf Platz zwei verbesserte. Felix Gall aus Österreich folgt mit 3:01 Minuten Rückstand auf Rang drei.

In den nächsten Tagen warten erneut schwere Bergetappen — ein Terrain, auf dem Mas bislang stärker auftrat als Gall und der viermalige Vuelta-Sieger Roglic. Für den Spanier wäre es der erste Gesamterfolg bei einer Grand Tour.

Noch zwei harte Bergetappen

Den Tagessieg im Zeitfahren holte sich Stefan Küng aus der Schweiz bzw. Liechtenstein. Bester deutscher Fahrer war Georg Steinhauser auf Rang elf. Die Strecke war überwiegend flach und nur von wenigen kleineren Anstiegen geprägt, sodass sie sehr schnell zu fahren war. Es handelte sich zugleich um das einzige längere Einzelzeitfahren dieser Vuelta, die zuvor bereits mit einem kurzen Zeitfahren über neun Kilometer in Monaco begonnen hatte.

Die endgültige Entscheidung um den Gesamtsieg dürfte nun an den kommenden beiden Tagen fallen. Am Freitag endet die 210 Kilometer lange Etappe mit einer Bergankunft am Peñas Blancas. Am Samstag folgt die Königsetappe, bei der insgesamt 4.850 Höhenmeter zu bewältigen sind. Ihren Abschluss findet die Spanien-Rundfahrt am Sonntag in Granada.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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