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USA: Franzose stirbt im Death Valley an Höllenhitze

Drama im Death Valley: Bei brutaler Hitze bleibt ein Auto stecken – für einen Urlauber endet der Wüstenausflug tödlich.

22.08.2026, 20:22 Uhr

Tourist stirbt bei extremer Hitze im Death Valley

Im kalifornischen Nationalpark Death Valley ist ein 68 Jahre alter Franzose infolge der extremen Temperaturen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Parkverwaltung war der Mann gemeinsam mit einer Begleitperson auf einer wenig befahrenen Strecke unterwegs, als ihr Fahrzeug in dem abgelegenen Gebiet liegenblieb.

Die beiden entschieden sich demnach, die Salzwüste zu Fuß zu durchqueren, um eine stärker frequentierte Straße zu erreichen. An diesem Tag lagen die Temperaturen bei etwa 46 Grad Celsius.

Wie die Behörde weiter mitteilte, konnte der 68-Jährige nach rund zwei Kilometern nicht mehr weitergehen und blieb zurück. Seine Begleitperson schaffte es später bis zur Straße und erhielt dort Hilfe von einem vorbeifahrenden Autofahrer. Anschließend starteten Ranger eine Suchaktion, fanden den Urlauber jedoch nur noch tot.

Parkdirektor Mike Reynolds sprach der Familie des Verstorbenen sein Mitgefühl aus. Der Vorfall zeige auf tragische Weise, wie schnell die Bedingungen in der Region lebensgefährlich werden könnten. Death Valley sei zwar ein außergewöhnlicher Ort, doch die extreme Hitze, die großen Distanzen und die abgeschiedene Lage machten den Park zugleich sehr riskant.

Behörde mahnt zur Vorsicht

Auf ihrer Internetseite warnt die Parkverwaltung eindringlich vor den Gefahren der Sommerhitze im Death Valley. Besucher sollten ihre Ausflüge sorgfältig planen und besondere Vorsicht walten lassen. In vielen Bereichen des Parks gebe es keinen Mobilfunkempfang. Zudem seien manche Straßen nur für geländegängige Fahrzeuge geeignet.

Hitzewelle im Tal des Todes
In einem Tal im Westen der USA steigt das Thermometer auf 52 Grad Celsius. (Archivbild) Quelle: John Locher/AP/dpa

Reisenden wird außerdem geraten, stets ausreichend Wasser mitzuführen. Bei einer Panne sei es meist sicherer, im Auto zu bleiben, da Suchmannschaften ein Fahrzeug in der offenen Landschaft leichter entdecken könnten als eine zu Fuß gehende Person.

Nach aktuellen Wetterprognosen könnten die Temperaturen in der Region am Wochenende auf mehr als 47 Grad Celsius steigen. Das Death Valley zählt zu den heißesten Gegenden der Erde. Ein Teil des Gebiets liegt 86 Meter unter dem Meeresspiegel und gilt zugleich als tiefster und trockenster Ort Nordamerikas.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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