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Kubicki legt gegen Merz nach und nennt ihn «Eierarsch» – eskaliert der Streit mit der CDU jetzt völlig?

Wolfgang Kubicki greift nach der FDP-Spitze – und sorgt mit seiner Begründung im Podcast für Wirbel. Ausgerechnet Aussagen des Kanzlers treiben ihn zur Kandidatur, garniert mit einem deftigen Kraftausdruck. Bei der CDU kommt das alles andere als gut an.

24.04.2026, 08:10 Uhr

Die CDU hat dem FDP-Politiker Wolfgang Kubicki fehlenden Anstand vorgeworfen. In einem Beitrag auf der Plattform X schrieb die Partei sinngemäß, ob dies nun der neue Stil der FDP sei. Mit einem solchen Ton werde es nichts, früher habe die FDP noch für Stil und Anstand gestanden.

Hintergrund ist eine Äußerung Kubickis über Bundeskanzler Friedrich Merz. Der 74-Jährige, der für den FDP-Vorsitz kandidiert, hatte Merz im Podcast Meine schwerste Entscheidung der Funke Mediengruppe als „Eierarsch“ bezeichnet. Als Auslöser für seine Kandidatur nannte Kubicki, dass Merz die FDP nach den jüngsten Landtagswahlen praktisch für erledigt erklärt habe. In diesem Moment habe er sich gedacht, dass er es ihm noch zeigen werde.

In dem Podcast äußerte sich Kubicki außerdem zu möglichen gemeinsamen Abstimmungen mit der AfD im Parlament und zeigte dabei keine grundsätzlichen Bedenken. Auf die Frage nach einer Brandmauer zur AfD im Fall seiner Führung der FDP sagte er, eine solche sei weder in der Verfassung verankert noch gesetzlich festgelegt. Eine Brandmauer kenne er nicht.

Darauf reagierte die FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann mit einer Warnung vor einem Rechtsruck der Partei. Gegenüber den Zeitungen der Funke Mediengruppe betonte sie, die FDP müsse die politische Mitte stärken und den Liberalismus in seiner gesamten Breite verteidigen, statt ihn nach rechts zu verschieben.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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