Ein Tornado hat die US-Stadt Enid im Bundesstaat Oklahoma getroffen und nach ersten Informationen Schäden an Wohnhäusern verursacht. Die Rettungs- und Sucharbeiten dauerten zunächst an, berichteten US-Medien. In den betroffenen Vierteln gingen Einsatzkräfte von Tür zu Tür, um nach möglichen Verschütteten oder Eingeschlossenen zu suchen. Einige Menschen seien bereits in Sicherheit gebracht worden.
Nach Angaben der Stadt Enid zog der Wirbelsturm am späten Donnerstagabend (Ortszeit) auch über einen Stützpunkt der US-Luftwaffe. Wie hoch die Schäden dort sind, werde noch untersucht, hieß es in einer Mitteilung auf Facebook.
Örtlichen Medien zufolge wurden mindestens zehn Menschen leicht verletzt. Hinweise auf Todesopfer gab es zunächst nicht. Das volle Ausmaß der Verwüstungen dürfte sich wohl erst bei Tagesanbruch am Freitag zeigen. Auf Bildern und Videos war am Donnerstag ein großer grauer Tornado-Trichter zu sehen.
Oklahomas Gouverneur Kevin Stitt schrieb auf X, man solle die schwer getroffene Gemeinde Enid in die Gebete einschließen.
Oklahoma liegt in der sogenannten „Tornado Alley“
Der US-Wetterdienst warnte zugleich vor weiteren Unwettern in einem breiten Gebiet, das sich von Texas bis zu den Großen Seen erstreckt. Vereinzelt könnten dort auch weitere Tornados entstehen.
Als „Tornado Alley“ wird eine nicht klar abgegrenzte Region im Zentrum der USA bezeichnet, in der besonders häufig Wirbelstürme auftreten. Dazu zählen unter anderem Oklahoma, Kansas und Missouri. Allerdings kommen Tornados auch außerhalb dieser Zone vor, etwa im Bundesstaat Florida.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion