Bayern

Sir Simon Rattle bekommt Bayerns höchste Ehre

Söder adelt Sir Simon Rattle mit Bayerns „Nobelpreis“ – und verrät, warum ihn der Stardirigent so beeindruckt.

07.05.2026, 14:57 Uhr

Sir Simon Rattle ist mit dem Bayerischen Maximiliansorden ausgezeichnet worden. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) überreichte dem Dirigenten die Ehrung, mit der der Freistaat besondere Verdienste in Wissenschaft und Kunst würdigt.

Rattle zählt zu den bedeutendsten Dirigenten der Gegenwart. In seiner Laufbahn stand er unter anderem an der Spitze der Berliner Philharmoniker und war Musikdirektor des London Symphony Orchestra. Seit 2023 leitet er das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks als Chefdirigent.

BR-Intendantin Katja Wildermuth erklärte, die Auszeichnung mache deutlich, wie eng Rattle schon kurze Zeit nach seinem Amtsantritt mit Bayern verbunden sei. Zugleich unterstreiche sie die große Wertschätzung, die er als einer der führenden Dirigenten weltweit in seiner künstlerischen Wahlheimat genieße.

Auch Rattle selbst sagte in seiner Dankesrede, der Orden verstärke für ihn das Gefühl, in Bayern ein Zuhause gefunden zu haben. Söder hob die besondere Bedeutung der Auszeichnung hervor und bezeichnete den Maximiliansorden als eine Art „Nobelpreis in Weiß-Blau“. Es sei eine große Ehre, Rattle nun in den Kreis der Geehrten aufzunehmen. Der Ministerpräsident würdigte dabei dessen Ausstrahlung, fachliche Meisterschaft und künstlerische Klasse.

Der Bayerische Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst wurde bislang an 256 Persönlichkeiten verliehen. Die Zahl der lebenden Ordensträger ist jedoch auf 100 begrenzt. Mit Sir Simon Rattle liegt die aktuelle Zahl nun bei 95.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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