Bayern

Nach Knie-Op: Aigners großer Alpen-Traum lebt

Nach Jahren voller Schmerzen ließ sich Ilse Aigner operieren – und verrät jetzt, wovon sie trotz Klinik schon wieder träumt.

03.08.2026, 14:32 Uhr

Nach ihrer erfolgreichen Knie-Operation richtet Bayerns Landtagspräsidentin Ilse Aigner den Blick bereits vorsichtig auf die Zeit nach ihrer Genesung. An Wanderungen in den Alpen denkt die CSU-Politikerin schon wieder – auch wenn Bergtouren vorerst noch warten müssen.

"Das Wandern muss ich jetzt erst mal zurückstellen und plane auch erst einmal keine Bergtouren. Nach der Reha muss ich erst langsam wieder anfangen. Aber ich freue mich schon sehr auf die Zeit danach", sagte Aigner der Deutschen Presse-Agentur in München.

Ab Mittwoch geht es für drei Wochen in die Reha

Am Mittwoch verlässt Aigner das Krankenhaus und wechselt in eine Reha-Klinik. Dort beginnt für sie eine dreiwöchige Rehabilitation, in der sie Schritt für Schritt wieder an das Laufen herangeführt werden soll.

Schon jetzt ist sie nach eigenen Angaben im Krankenhaus mit Krücken wieder auf den Beinen. Ihren Alltag dort bestimmen derzeit Visiten, Physiotherapie und viele Genesungswünsche.

"Die schlimmsten Tage sind schon vorbei"

Aigner zeigt sich nach dem Eingriff zuversichtlich. Die schwersten Tage nach der Operation habe sie bereits hinter sich. Nach anfänglichen Schmerzen verlaufe nun alles im normalen Plan.

Dass sie ihre Ferien ausgerechnet bei bestem Sommerwetter im Krankenhaus verbringen muss, versucht sie auszublenden. Sie schaue am besten gar nicht erst zum Fenster hinaus, sagte sie. Viel ändern lasse sich daran ohnehin nicht, denn der Eingriff sei notwendig gewesen – besser geworden sei es schließlich nicht.

Schmerzen am Knie nahmen über Jahre zu

Nach ihren Schilderungen hatte Aigner schon seit Jahren zunehmende Beschwerden mit dem Knie. Besonders beim Abstieg vom Berg seien die Schmerzen stärker geworden. Skifahren sei zunächst zwar noch möglich gewesen, im vergangenen Winter dann aber ebenfalls nicht mehr.

Nach der Sommerpause wartet auch politisch ein spannender Herbst

Nicht nur gesundheitlich, auch politisch dürfte Aigner nach der Sommerpause eine intensive Zeit bevorstehen. Ihr Name wird weiterhin als mögliche Nachfolgerin von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gehandelt.

CSU-Chef Markus Söder hatte sie mehrfach als Kandidatin ins Spiel gebracht. Zuletzt sagte auch Bundeskanzler und CDU-Vorsitzender Friedrich Merz, er halte Aigner für eine respektable und denkbare Bundespräsidentin. Aigner selbst äußert sich dazu weiterhin nicht.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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