Bayern

Nach Fischsterben: Badewarnung bei Kulmbacher Weiher

Tote Fische, grüne Schlieren: Warum jetzt niemand in den Weiher bei Mainleus gehen soll – und was im Wasser steckt.

23.08.2026, 14:24 Uhr

Warnung nach Fischsterben in Badeweiher in Oberfranken

Nach dem massenhaften Tod von Fischen in einem Badeweiher in Oberfranken raten die Behörden dringend davon ab, das Gewässer zu betreten oder dort zu baden. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe erklärte, eine gesundheitliche Gefahr für Menschen und Tiere könne derzeit nicht ausgeschlossen werden.

Nach Angaben der Polizei kommt als mögliche Ursache für das Fischsterben ein Sauerstoffmangel infrage. Außerdem besteht der Verdacht, dass sich giftige Blaualgen im Wasser des Kieswäsch-Weihers bei Mainleus im Landkreis Kulmbach ausgebreitet haben.

Anzeichen für eine Straftat gibt es bislang nicht. Wie viele Fische verendet sind, war zunächst noch unklar.

Bei Cyanobakterien, die häufig als Blaualgen bezeichnet werden, bilden sich oft grünliche Schlieren auf der Wasseroberfläche. Diese Mikroorganismen können Giftstoffe freisetzen, die unter anderem Übelkeit, Durchfall und Hautreizungen verursachen können – besonders dann, wenn verunreinigtes Wasser geschluckt wird oder mit Schleimhäuten in Kontakt kommt.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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