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Mias Vater – Diese Begegnung im Krimi schockt

Plötzlich steht Mias totgeglaubter Vater vor ihr: Frederike Bader und Zankl jagen im neuen Passau-Krimi ein dunkles Geheimnis.

14.09.2026, 08:00 Uhr

Rückkehr aus der Vergangenheit: Neue Folge von „Ein Krimi aus Passau“

Zehn Jahre lang war Adam Nolan wie vom Erdboden verschluckt. Seine frühere Partnerin Frederike Bader und die gemeinsame Tochter Mia leben inzwischen unter neuen Namen in Passau und hatten lange nichts mehr von dem Investigativjournalisten gehört. Doch das ändert sich abrupt: Plötzlich begegnet Mia ihrem Vater im Treppenhaus. In der elften Ausgabe der ARD-Reihe „Ein Krimi aus Passau“ holt die beiden Frauen ihre Vergangenheit ein. An ihrer Seite steht erneut Privatdetektiv Ferdinand Zankl.

Die vorige Episode erreichte laut ARD starke 26,5 Prozent Marktanteil sowie 5,3 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer. An diesen Erfolg soll nun der neue Film mit dem Titel „Wer einmal lügt“ anschließen. Ausgestrahlt wird er am Donnerstag, 17. September, um 20.15 Uhr im Ersten. Online ist der Krimi bereits verfügbar.

Regie übernahm Daniel Rübesam, das Drehbuch stammt von Michael Vershinin und Robert Hummel. Im Mittelpunkt steht ein raffiniert aufgebauter Fall, der sich um die wahre Geschichte von Mias Vater dreht.

Erneut sind Marie Leuenberger, Mia Sabersky und Michael Ostrowski in den Hauptrollen zu sehen. Zum vertrauten Ensemble gehören außerdem Bettina Mittendorfer, Stefan Rudolf und Xenia Tiling.

Ein mysteriöses Märchenbuch und ein Mordfall

Adam Nolan, gespielt von Raphaël von Bargen, ist also in Passau aufgetaucht. Mia war bisher überzeugt, ihr Vater sei ein mutiger Enthüllungsjournalist, der wegen gefährlicher Gegner untertauchen musste. Nolan bittet sie, seine Rückkehr geheim zu halten. Mia entscheidet sich jedoch anders und weiht Zankl ein.

TV Ausblick ARD - «Wer einmal lügt. Ein Krimi aus Passau»
Der zehnte Teil hatte bei seiner Ausstrahlung vergangene Woche nach Senderangaben 26,5 Prozent Marktanteil und 5,3 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer erreicht. (Handout) Quelle: Daniel Rübesam/ARD/dpa

Dem Publikum ist da bereits mehr bekannt als Mia: Nolan interessiert sich auffällig für ein altes Märchenbuch aus einem Antiquariat. Kurz darauf kommt ein Buchhändler, dargestellt von Gerd Anthoff, ums Leben. Auch der frühere Zeugenschützer von Mia und Frederike erhält einen Hinweis, der ihn auf Nolans Spur führt. Schon bald gerät Mias Vater unter Mordverdacht und wird festgenommen. Er weist die Anschuldigungen allerdings zurück.

Frederike und Zankl erkennen schnell, dass Nolan wohl kaum nach Passau gekommen ist, um einfach nur seine Tochter wiederzusehen. Stattdessen scheint er mit der gesuchten Kriminellen Ivana unterwegs zu sein, gespielt von Valery Tscheplanowa. Die Frau gilt als äußerst gefährlich und skrupellos.

Mia zwischen Hoffnung und Enttäuschung

Für Mia löst das unerwartete Wiedersehen ein Gefühlschaos aus. Schauspielerin Nadja Sabersky beschreibt im ARD-Interview, dass ihre Figur von widersprüchlichen Emotionen überwältigt wird: Wut darüber, dass ihr Vater sich all die Jahre nicht gemeldet hat, und Enttäuschung, weil er plötzlich wieder auftaucht, ohne echtes Interesse an ihr zu zeigen. Gleichzeitig gibt es aber auch die Sehnsucht nach Nähe, Anerkennung und Liebe. Ein Teil von Mia hoffe, dass ihr Vater vielleicht stolz auf die Person ist, zu der sie geworden ist. Zugleich fürchte sie erneut verlassen und verletzt zu werden.

Auch Marie Leuenberger betont die emotionale Dimension der Folge. Für sie zeigt der Film eine Familie, die eigentlich längst zerbrochen ist. Gerade das habe die Arbeit an dieser Episode besonders intensiv gemacht. Denn auch wenn die frühere Konstellation aus Frederike, Mia und Adam nicht mehr existiert, ist zwischen den beiden Frauen und Zankl inzwischen eine andere Form von Familie entstanden.

So sieht es auch Michael Ostrowski. Im ARD-Interview erklärt er, Frederike und Mia hätten im Zeugenschutz ihr Leben und ihre Beziehung neu ordnen müssen. Gleichzeitig habe Zankl durch die Begegnung mit den beiden eine völlig neue Lebenssituation gefunden. Aus dem unabhängigen Einzelgänger sei auf gewisse Weise ein Teil dieser kleinen Ersatzfamilie geworden.

Zwei weitere Filme sind geplant

Wie es mit Frederike, Mia und dem eigenwilligen, aber liebenswerten Ermittler Ferdinand Zankl weitergeht, dürfte das Publikum wohl 2027 erfahren. Dann sollen zwei neue Folgen der Reihe ausgestrahlt werden. Laut Sender entstehen die Teile 12 und 13 vom 5. Oktober bis 4. Dezember in Passau, der Umgebung und in München.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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