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Pedro Pascals Lehrer: «Dann bist du verloren!»

Lehrer rieten Pedro Pascal brutal vom Schauspiel ab – heute ist er Weltstar. Warum er ihren Rat trotzdem ignorierte.

04.05.2026, 16:50 Uhr

Pedro Pascal über Rückschläge, Ruhm und seinen Bart

Pedro Pascal, bekannt aus Produktionen wie The Mandalorian und The Last of Us, hat nach eigenen Worten einen langen und schwierigen Weg bis zum internationalen Durchbruch hinter sich. Im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Berlin erzählte der Schauspieler, dass ihm Lehrkräfte in seiner Schulzeit deutlich klargemacht hätten, dass eine Schauspielkarriere aus reiner Hoffnung auf Berühmtheit der falsche Ansatz sei.

Rückhalt habe er dagegen von seiner Familie bekommen. Pascal erinnerte sich, dass seine Eltern ihn dabei unterstützten, das Schwimmen aufzugeben und stattdessen Schauspielunterricht zu nehmen. Sie hätten gemerkt, dass es ihm ernst gewesen sei.

Anschließend habe er sich hartnäckig um Rollen bemüht. Über viele Jahre hinweg habe er jedoch entweder gar keine Jobs oder nur gelegentlich Engagements bekommen. Einen großen Teil seines Erwachsenenlebens habe er deshalb mit Unsicherheit und Kampf verbracht.

Weltstar mit unerwarteten Schlagzeilen

Spätestens durch Game of Thrones und seine Hauptrolle in The Mandalorian wurde Pascal weltweit bekannt. Mit der Popularität kamen allerdings auch kuriose Begleiterscheinungen: Selbst sein Bart oder ein abrasiertes Gesicht können inzwischen internationale Aufmerksamkeit auslösen. Bei der diesjährigen Oscar-Verleihung sorgte er etwa ohne seinen markanten Bart für Gesprächsstoff.

Pascal selbst zeigte sich darüber eher amüsiert. Er sagte, dass ihn vor allem wundere, wie viel Aufhebens um seinen Bart gemacht werde, obwohl dieser aus seiner Sicht gar nicht besonders dicht wachse. Er beschrieb ihn als lückenhaft und meinte, auch sein Schnurrbart sei nicht gerade überzeugend. Letztlich handle es sich eben nur um Gesichtsbehaarung.

Ganz gleichgültig ist ihm das Thema aber offenbar nicht. Der Schauspieler räumte ein, dass mit zunehmendem Alter auch ein wenig Eitelkeit eine Rolle spiele. Ein Bart könne sich für ihn inzwischen fast wie eine Art Schutzschild anfühlen und ihm dabei helfen, sich attraktiver zu fühlen. Ohne Bart komme er sich daher etwas ungeschützter vor.

Ruhm war irgendwann nicht mehr das Ziel

Auch seine Haltung zu Erfolg und Bekanntheit habe sich im Lauf der Jahre verändert. Als Kind habe er noch ganz unschuldig davon geträumt, einfach in Filmen mitzuspielen. Die vielen Absagen und erfolglosen Vorsprechen hätten jedoch seinen Blick auf Berühmtheit verändert.

Heute sei für ihn nicht der Ruhm entscheidend, sondern vielmehr die Zugehörigkeit zur Schauspielwelt und die Arbeit mit anderen Künstlerinnen und Künstlern.

Große Bewunderung für Sigourney Weaver

Trotz seines eigenen Starruhms schwärmt Pascal weiterhin für andere Filmgrößen. Bei einer Pressekonferenz zu The Mandalorian and Grogu lobte er seine Kollegin Sigourney Weaver in den höchsten Tönen. Er sagte, er habe während seiner Jugend all ihre Filme gesehen und sei von ihr als Schauspielerin immer tief beeindruckt gewesen.

Direkt an Weaver gewandt erklärte er, dass er sie als Mensch und als Künstlerin auf jede erdenkliche Weise bewundere. Besonders Gorillas im Nebel aus dem Jahr 1988 habe er nach eigener Aussage eine „peinlich hohe“ Zahl von Malen im Kino gesehen.

Für Sigourney Weaver ist die Rolle einer Rebellenoffizierin in The Mandalorian and Grogu der erste Auftritt im Star Wars-Universum. Regie bei dem Film führte Jon Favreau. Der Kinostart in Deutschland ist für den 20. Mai geplant.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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