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Was für ein Coup! Supertalent Paul Seixas schockt alle und gewinnt die Flèche Wallonne

Ein Teenager schreibt Radsport-Geschichte: Paul Seixas triumphiert als jüngster Sieger überhaupt bei der Flèche Wallonne und sorgt für den nächsten Paukenschlag seiner Karriere. An der berüchtigten Mur de Huy lässt er die Konkurrenz plötzlich alt aussehen – so gelang ihm dieser verblüffende Coup.

22.04.2026, 16:50 Uhr

Seixas triumphiert in Huy und schreibt Geschichte

Paul Seixas hat bei der 90. Ausgabe des Flèche Wallonne den nächsten großen Erfolg seiner noch jungen Karriere gefeiert. Der erst 19 Jahre alte Franzose setzte sich auf der legendären Mur de Huy souverän durch und ist nun der jüngste Sieger in der Geschichte des traditionsreichen Rennens.

Auf der berüchtigten Schlusssteigung mit Passagen von bis zu 19 Prozent ließ Seixas der Konkurrenz keine Chance. Er gewann deutlich vor dem Schweizer Mauro Schmid und dem Briten Ben Tulett. Topstar Tadej Pogacar, der das Rennen im Vorjahr bereits zum zweiten Mal für sich entschieden hatte, war diesmal nicht am Start.

„Das ist unglaublich, was für ein Sieg. Im vergangenen Jahr habe ich das Rennen noch im Fernsehen gesehen, und jetzt stehe ich selbst auf dem Podium“, sagte Seixas nach seinem Triumph.

Mit diesem Erfolg untermauerte der Nachwuchsfahrer seinen rasanten Aufstieg im internationalen Radsport. Erst vor wenigen Tagen hatte er bereits die anspruchsvolle Baskenland-Rundfahrt gewonnen und dabei Florian Lipowitz hinter sich gelassen. Zuvor war er bei Strade Bianche nur Weltmeister Pogacar unterlegen.

Nächstes Kräftemessen mit Pogacar und Evenepoel

Am Sonntag wartet auf Seixas bereits die nächste große Herausforderung: Bei Lüttich-Bastogne-Lüttich trifft er erneut auf Pogacar, der diesen Frühjahrsklassiker schon dreimal gewann. Auch Olympiasieger Remco Evenepoel wird dort am Start stehen.

„Tadej ist eben Tadej. Ich versuche einfach, so stark wie möglich zu sein und mein Bestes zu geben“, erklärte Seixas.

Anders als bei seinem offensiven Auftritt im Baskenland hielt sich der Franzose in Huy zunächst etwas zurück. Auf der 1,4 Kilometer langen Schlussrampe mit durchschnittlich 9,1 Prozent Steigung, die im Verlauf des Rennens dreimal befahren werden musste, setzte er erst spät zur entscheidenden Attacke an. Rund 300 Meter vor dem Ziel zog der Fahrer aus Lyon davon und machte den Prestigesieg perfekt.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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