Klopp verbindet mit Olympia Kindheitserinnerungen und große Hoffnungen
Jürgen Klopp denkt bei den Olympischen Spielen nicht nur an Sport, sondern auch an ein prägendes Erlebnis aus seiner frühen Kindheit. Im Jahr 1972 fuhr er als Fünfjähriger mit seinem Vater im Opel Caravan nach München, übernachtete im Parkhaus des Autos und kam irgendwie an Eintrittskarten. Dieses Abenteuer ist ihm bis heute im Gedächtnis geblieben.
Schon bevor offiziell feststand, dass Deutschland mit München eine Bewerbung für die Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 anstrebt, sprach Klopp in der ARD mit viel Begeisterung über seine Erinnerungen. Für ihn begann die persönliche Sportbegeisterung im Grunde mit Olympia. Deshalb wünsche er sich sehr, dass die Spiele wieder nach Deutschland zurückkehren.
Auch im hohen Alter wäre Klopp begeistert dabei
Dass er bei einer möglichen Austragung im Jahr 2044 bereits 77 Jahre alt wäre, bremst seinen Enthusiasmus keineswegs. Klopp betonte, dass er die Spiele trotzdem unbedingt in Deutschland sehen möchte. Er hoffe, dann fit und gesund zu sein, um jungen Athletinnen und Athleten mit Freude zuzusehen, wenn sie auf der größten Bühne des Sports an ihre Grenzen gehen.
Olympia soll ein neues Gemeinschaftsgefühl schaffen
Besonders bewegt Klopp die Vorstellung, dass Olympische Spiele eine ähnliche Stimmung im Land auslösen könnten wie die Fußball-Weltmeisterschaft 2006. Damals habe in Deutschland ein außergewöhnliches Miteinander geherrscht. Aus seiner Sicht war das eine Zeit, in der sich die Menschen besonders nahestanden.
Genau diese verbindende Kraft traut er auch Olympia zu. Die Vorbereitung auf ein solches Großereignis könne Menschen zusammenbringen, Begeisterung entfachen und zugleich die freundlichen und starken Seiten Deutschlands international sichtbar machen.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber