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Historisch! Norwegen stürmt ins WM-Halbfinale

Norwegen schockt weiter die Eishockey-WM, die Schweiz träumt vom Titel – und Kanada gelingt die heiße USA-Revanche.

28.05.2026, 23:01 Uhr

Norwegen hat bei der Eishockey-Weltmeisterschaft erstmals überraschend das Halbfinale erreicht. Die auf Rang zwölf der Weltrangliste geführten Norweger setzten sich im schweizerischen Fribourg mit 2:0 (0:0, 1:0, 1:0) gegen Lettland durch. Damit übertrifft das Team sein bisheriges WM-Topresultat aus dem Jahr 1951, als es in einem damals anders ausgetragenen Turnier Vierter geworden war. Für den Außenseiter trafen der erst 18 Jahre alte Tinus Luc Koblar in der 28. Minute sowie Noah Steen kurz vor Schluss.

Im Kampf um den Finaleinzug wartet nun Gastgeber Schweiz. Die Eidgenossen besiegten Schweden mit 3:1 (1:1, 2:0, 0:0) und bleiben damit im laufenden Turnier ohne Niederlage. Zwar geriet die Schweiz nach dem frühen Treffer von Linus Karlsson in Rückstand, doch Roman Josi, Denis Malgin und Calvin Thürkauf drehten die Begegnung. Vor den Augen von Tennis-Ikone Roger Federer lebt damit in Zürich weiter der Traum vom ersten WM-Titel. Der Vizeweltmeister der vergangenen beiden Jahre darf weiter hoffen.

Kanada nimmt Revanche gegen die USA

Im zweiten Halbfinale stehen sich Kanada und Finnland gegenüber. Kanada setzte sich mit 4:0 (1:0, 1:0, 2:0) gegen die USA durch und revanchierte sich damit eindrucksvoll für die Niederlage im Olympia-Finale von Mailand.

Wenige Monate nach dem bitteren 1:2 nach Verlängerung gegen die Amerikaner sorgten Macklin Celebrini, Dylan Holloway, Connor Brown und Superstar Sidney Crosby in Fribourg für die kanadischen Treffer.

Finnland wieder unter den besten Vier

Finnland hat erstmals seit dem WM-Triumph 2022 wieder das Halbfinale erreicht. In Zürich gewann die Mannschaft mit 4:1 (2:0, 1:1, 1:0) gegen Tschechien. In den vergangenen drei Jahren war für die Nordeuropäer jeweils schon im Viertelfinale Endstation gewesen.

Schweiz - Schweden
Schweiz träumt weiterhin vom ersten WM-Titel. Quelle: Roni Rekomaa/Lehtikuva/dpa

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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