Der 1. FC Heidenheim geht vor dem Auswärtsspiel beim FC Bayern München klar als Außenseiter in die Partie. Trainer Frank Schmidt machte vor dem Duell am Samstag (15.30 Uhr/Sky) deutlich, wie schwierig die Aufgabe beim Rekordmeister wird. Man müsse in allen Bereichen an die Grenze gehen, sagte er, doch selbst das könne am Ende womöglich nicht ausreichen. Neben Mut und Überzeugung brauche sein Team deshalb auch eine Portion Glück.
Für den Tabellenletzten könnte der Abstieg bereits an diesem Wochenende Realität werden. Voraussetzung dafür wäre eine Niederlage in München und gleichzeitig ein Erfolg des FC St. Pauli am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) gegen Mainz 05. Schmidt betonte jedoch, dass diese Konstellation im Kopf keine Rolle spielen dürfe. Das Spiel der Hamburger werde man deshalb auch nicht gemeinsam verfolgen. Sein Team werde sich keinesfalls vor den Fernseher setzen und auf den möglichen Abstieg warten.
Heidenheim will selbst Akzente setzen
Trotz der bereits gesicherten Meisterschaft der Bayern und der Tatsache, dass die Begegnung zwischen den Halbfinalspielen der Münchner in der Champions League gegen Paris Saint-Germain liegt, rechnet Schmidt nicht mit Nachlässigkeiten beim Gegner. Er erwartet vielmehr die gewohnt hohe Motivation und lobte die Mentalität sowie den Ehrgeiz des Spitzenclubs.
Gleichzeitig kündigte der Heidenheimer Trainer an, dass sich seine Mannschaft nicht nur aufs Verteidigen beschränken werde. Wer sich ausschließlich hinten einigle, für den seien Gegentore irgendwann fast unvermeidbar.
Personell muss Heidenheim auf Sirlord Conteh, Christian Conteh und Leart Paqarada verzichten. Fraglich sind zudem die Einsätze von Mathias Honsak, der weiterhin individuell arbeitet, sowie Arijon Ibrahimovic.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion